Imperial Cleaning

Elitär, bourgeois und amoralisch

Das nennt sich "Realpolitik".


Eins möchte ich noch loswerden: Schon oft hatte ich das Gefühl, der Kampf zwischen taz und BILD hat gemeinsame Wurzeln, nämlich die Neigung zu undifferenzierten, ja absurd vereinfachenden Formulierungen. Dieser Artikel bestätigt das. Es mag wichtig sein gegen Rechts ernsthaft vorzugehen, nur kann dieser Kampf zum Krampf werden. Auch das zeigt DiePartei.

Sie spiegelt uns wie die AFD, deren Wähler ebenso wenig pauschal als Nazis wie DiePartei-Wähler als selbstverliebt und besserwisserisch bezeichnet werden sollten. Vor DiePartei gab es kaum Repräsentanten in der Politik, die derartig konsequent Phrasen von Weltverbesserung ad absurdum geführt haben. Sie proklamiert, dass Flying-Spagetti-Monster mindestens so relevant ist als andere Handlungsreisende in Sachen Religion.

Ist es doch egal wer was glaubt; am Ende bekommen alle ihr Fett weg — für ihre Naivität auf das Gute im Menschen zu setzen und dabei meist auf den eigenen Vorteil zu hoffen. Wer sich führen lassen möchte, mag DiePartei wegen ihrer durchaus ekelhaften Selbstherrlichkeit ablehnen.

Wer Anarchie für eine geeignetere Methode hält um Bestehendes zu hinterfragen, hat eine Alternative zum Ungültigmachen. Du willst mit Deiner Stimme etwas Sinnvolles tun? Ich sag Dir, es ist mindestens so dämlich uns Deine Stimme zu geben. Wir geben nichts, Du uns Dein Vertrauen und Geld.

Demnach alles wie gehabt und wir sind fein raus. Und für die Religionsbefürworter, die an die Kraft von Kunst und Kultur glauben, empfehle ich nach dem zweistelligen Wahlsieg einen Relaunch der Schreibweise: Noch schader, dass der Autor hier nur beleidigt, basht, polemisiert und zynisiert, gerade so, als hätte man ihn persönlich angegriffen. Nun bin ich weder "links" noch "intellektuell" und wähle trotzdem und erst Recht nach diesem Artikel mit Freuden PARTEI, denn allein schon Sonneborn hat meine Stimme redlich als Belohnung verdient mit seinen erhellenden Berichten aus dem Europaparlament.

Politische Aufklärung und Aktion, die ich mir in dieser Qualität gerne von Redakteuren der taz wünschen würde. So ist meine Wahl auch ein Protest gegen die Presse, die sich immer öfert ebenso verzettelt, wie so manche etablierte Partei, von denen ich so gar keine mehr wählen kann.

So bleibt die Hoffnung auf einen Sonneborn in jedem Parlament, jedem Ausschuss, jedem Landtag, der mir zumindest von der verlogenen Politik-Front satirisch berichtet. Das ist der Punkt, wie ich auch schon gerschrieben habe.

Und wer jetzt ganz arrogant darauf beharrt, das es ja meine eigene Aufgabe als Bürger wäre mich zu bilden; kein Mensch versteht was da genau in Brüssel läuft und warum welche Entscheidung von welcher Fraktion getroffen wird. Schulz will mehr Gerechtigkeit.

Die Grünen wollen mehr Flüchtlinge. Merkel garantiert, dass es ab 70 rihtig viel Rente geben wird. Was ich von einem wählbaren Politiker erwarte wäre zunächst mal eine Analyse was alles schlecht ist und dann ein nachvollziehbares Konzept, wie es besser werden kann. Das sehe ich nirgends. Merkel macht eh nichts. Schulz will Gerechtigkeit ohne jemandem etwas wegzunehmen. Niergends jemand der sagt, es ist Schluss, es ist zuviel, wir sind am Scheitelpunkt, es kann nur schlechter werden weil ewiges Wachstum einfach nicht möglich ist.

Oder zu faul zum Werfen derselben sind. Abgeklärter, emotionsloser, selbstverliebter, zynischer. Manche bevorzugen klassisches Kabarett, manche Comedy, manche machen beim Karneval mit. Genau aus dem Grund, weil ich sie erkannt habe, werde ich sie nicht wählen. Allerdings handelt es sich doch eher um offenen Zynismus, nicht um "Satire". Dummen Menschen kann man leider nicht klar machen das sie dumm sind, sonst wären sie ja schon einen Schritt weiter und in dem Fall gar nicht mehr so dumm.

Ähnlich verhält es sich mit humorlosen Menschen. Humorlosen Menschen kann man auch schlecht erklären was genau daran lustig ist, oder sein soll. Vielleicht wäre ja damit geholfen, wenn man sich erst mal bemüht den Begriff 'Humor' zu definieren.

Wie siehts dann mit den Apologeten dieser sog. Von der Kabarett-Bühne herab ist beides auf Grund der Distanz gut auszuhalten, aber im täglichen und politischen Leben wird's da schon schwierig Wirkt es im täglichen Leben auch konstruktiv oder nicht etwa doch destruktiv?

Was also wird aus einem Gürkchen das ganztags sauer eingelegt wurde? Und will man sich da tatsächlich auch selbst daneben ein legen? Gerade in den Punkten, die weit über "die Partei" hinausgehen, sondern insgesamt auf dieses selbstgerechte Milieu in Teilen der Links-Altenativen abzielen, die nur noch ihre eigene moralische Überlegenheit miteinander feiern - aber nicht mehr erkennen lassen, dass sie auch"für etwas stehen".

Von daher danke an Herrn Kaul, zum wiederholten Male. Sogar seine Ansicht, dass mir jeder politische Gegner, der für eine Überzeugung steht und die Konsequenzen trägt, näher ist als die selbstgerechten "von oben herab"-Leute, teile ich. McSchreck Nur ist Humor und Provokation halt nicht zwingend von oben herab. Nicht die Partei ist die beste, die die Lösung für alles hat -die gibt es nicht, sondern die, die am meisten verbessert.

Eine Partei, die sich dem komplett verweigert und sich darauf beschränkt, Realpolitik lächerlich zu machen, ist natürlich von oben herab. Was würden Sie zu einem Krankenhaus sagen, in dem Patienten nicht behandelt werden, sondern es nur darum geht, die Fehler der anderen zu dokumentieren und diese dafür zu kritisieren?

Die Partei würde ich aber weniger bei Trump als den Wutbürgern von rechts ansiedeln - wogegen man ist, kann man immer leicht gemeinsam feststellen, aber wofür man ist, das wird dann schon schwerer. Und wie man dahin kommt erst.

Warum schreiben eigentlich nur Autoren über die Partei, die nach spätestens 2 Zeilen beweisen, dass sie nicht wissen was Satire ist. Comedy verhält sich zu Satire wie Bohlen zu Mozart. Satire hat das Ziel im Kopf das Licht anzuschalten.

Neben der Linken werden die Grünen die meisten Stimmen an die Partei verlieren. Beide sollten sich mal fragen warum das so ist. Auch den Grünen will ich sicher nicht absprechen, dass diese engagierte Leute in ihren Reihen haben.

Und dann kommen Sie und fordern: Ob gegen Kanaken oder gegen Steuern - scheissegal! Der ordentliche deutsche Wähler hat sich für eine, egal welche, kämpfende Partei zu entscheiden!

Sonst ist er elitär, arrogant, abgehoben, ein widerlicher Kosmopolit, der sein Volk nicht liebt! Nicht dass ich Die Partei wählen würde, aber das ist mir dann doch zu deutschnational. Sie haben nichts verstanden. Es geht darum, was Politik ausmacht. Ich bin kein Grüner, aber ich habe Respekt vor einigen Grünen, die einfach überzeugt von ihren Ideen sind oft wissenschaftlich ziemlich abenteuerlich und dafür kämpfen, dass diese Ideen verwirklicht werden.

Mit Worten, Demos usw. Genau das ist Politk. Was die Partei macht bzw. Herr Kaul behauptet, würde sie machen, ist zynischer Nihilismus wie hier ein Befürworter der Partei schrieb. Aus einer selbstgefälligen Pose. Ich verstehe Kaul jedenfalls in diesem Sinne und wenigstens ansatzweise ist das definitiv auch richtig verstanden. Vor allem gebe ich ihm auch Recht. Und obwohl ich nichts verstanden habe, wähle ich ja vielleicht doch Die Grünen.

Es wird Satire und Zynismus in der Politik benötigt, denn nur so kann Politik sich ändern. Und das ist richtig so.

Und nur durch solche Parteien kann Politik seinen langweiligen Ruf verlieren. Auf uns hören diese nicht. Es bringt ja nichtmal etwas, wenn wir deren eigenen Leute zitieren. Aber was machen wenn Parteien 4 Jahre lang nicht zuhören bzw an mir vorbei reden? Schönrederei von Putin und Wirtschaftsvorstellungen die nur Panne sind. Von Snowden ganz zu schweigen. Obwohl Grossstadteinwohner seh ich die nur zu Wahl, sind aber ne Option trotz Afganistan.

Hoffentlich lernen die anderen ja was daraus. Für mich ist diese Meinung, dann eben doch eine Clinton und keine Sanders Meinung. Trotzdem mag ich die taz und ihre Journalisten wegen genau solchem: Ich stelle mit Freude fest, dass diejenigen, die denken, Politik wär zu machen mit der Abgabe eines Kreuzchens inzwischen Angst vor denen haben, die wissen, dass Politik hier nicht zu machen ist. So hirnlos der Pro-Artikel, weil jede logische Begründung fehlte, so wunderbar ist dann doch dieser, weil so schon viel aufgezählt und dann doch missverstanden wurde.

Oder vielleicht ganz richtig, diese Wut ist sehr possierlich. Ich mag sie Herrn Kaul. Denn sie ist gut. Das ist mein Ehrenwort. Da wird's tatsächlich dünn. Oder aus vollem Herzen eigentlich einen leeren Zettel abgeben, und zwar persönlich, am versauten Sonntag im Wahllokal. Damit sind die plebiszitären Feigenblätter bestimmter sich als Alternative anbiedernder Parteien ausdrücklich nicht gemeint.

Der Autor fordert implizit eine politische Urteilskraft und ein damit korrespondierendes Reflexionsvermögen ein, über die viele einfach nicht verfügen. Snobismus und Dekadenz sind nur das Sahnehäubchen obendrauf. Kaulsche Durchhalteparolen werden immer kurz vor Wahlen verfasst und sind für ältere Gemüter albern: Weil Ihr nicht aufhört uns zu betrügen und uz belügen.

Ein seltsames Demokratieverständnis, finde ich. Aber es macht einem die Wahlentscheidung sicher leichter. Wenigstens das hat der Martin Kaul in seinem Artikel korrekt erfasst.

Er möchte halt gern, dass man Politik nach politischen Kriterien bewertet, nicht nach "Show" oder "denen haben wir es gezeigt". Also wenn der Nazi ein echter Nazi ist, dann ist das besser als wenn ein Protestwähler ist. Insoweit ist der überzeugte AfD-ler solange er sich aufs Reden beschränkt tatsächlich dem nihilistischen Spötter ohne echte Vorstellung vorzuziehen. Mir ging es ja in erster Linie darum, diese Haltung, Hauptsache man hat eine Überzeugung oder vielleicht sogar eine Gesinnung und wenn es auch eine Nazi-Überzeugung wäre immer noch besser als die Chose nicht ernst zu nehmen, zu kritisieren.

Am deutlichsten beim Berliner Senat, der einerseits die Wohnungsnot bekämpfen will, aber auch keine neuen Wohnungen, weil die ja eh nur für Reiche sind Könnte ich endlos fortsetzen.

Einfach wie ein Kind Bilder einer schöneren Welt zu malen, ohne Konzepte zur Umsetzung und mit einander widersprechenden Zielen - halte ich nicht für Politik. Nun ja, ich denke solange das Kapitalverhältnis in der Welt ist, wird sich an der ganzen Misere nichts grundsätzlich ändern. Natürlich ist es gerade für die Armen besser in einem reichen Land ausgebeutet zu werden, als in einem armen zu vegetieren. Aber mit dem Verschwinden dessen real existierenden Sozialismus und dem Mangel an wirklichem Widerstand innerhalb mittlerweile fast aller Staaten geht die Barbarisierung natürlich weiter.

Hartz IV war in den 80ern nicht denk- und vorstellbar. Je günstiger Repression im Vergleich zu sozialstaatlichen Dingen wird, desto mehr wird die Lösung so aussehen. Welche Partei das dann in welchem wie auch immer gearteten Parlament exekutiert, das ist eher nebensächlich. Trotzdem bin ich natürlich bei ihnen und verteidige unsere Verhältnisse. Aber zu denken, dass das alles besser wird, das finde ich kindisch.

Ich habe disen Kommentar im Verdacht, dass er eine versteckte Wahlwerbung für die Partei ist Und dann kommt auch noch der moralische Zeigefinger. Ohne den geht es ja nicht Nur sind Selbstverliebtheit und Besserwisserei zu einem Zeitpunkt wo es für Viele darum geht ob sie eine Zukunftsperspektive haben in der Tat dekadent.

Diejenigen die durch Zufall mit dem bürgerlichen Sozialkapital ausgestattet sind um in dieser Gesellschaft überhaupt Einfluss nehmen zu können albern lieber herum anstatt eine Bewegung aufzubauen. Man stelle sich einmal vor hätten die Gegner Hitlers eine Satirepartei gegründet und alles super lustig gefunden. Man würde heute nicht gut über diese Leute sprechen.

Es wäre Zeit eine offensiv auftretende Kraft aufzubauen in der mehr als nur der übliche linke Wohlfühlkram vorkommt.

Stattdessen wiederholt man lieber die üblichen Vorurteile gegenüber der Linkspartei oder betreibt ähnlichen Quatsch. Ich denke, auch wenn es mir am Ende des Tages egal ist, wenn die PARTEI tatsächlich in den Bundestag einziehen sollte, wird ihr "herumalbern" ganz schnell den "Alltag" im Parlament durcheinanderbringen.

Ich denke auf der Ebene lässt sich vermutlich nicht viel mehr erreichen. Das ist es ja leider auch. Ein bisschen selbst belustigen und damit vielleicht noch ein bisschen Aufklärungsarbeit bei Leuten leisten die so wie so schon aufgeklärt sind.

Vor allem aber schwächt die Partei progressive Kräfte indem sie dringend notwendige Stimmen weg zieht. Es gibt ein Rennen um die Oppositionsführerschaft im Bundestag.

Es ist eine Situation in der jede Kraft gebraucht wird. Naja das was Sie wahrscheinlich meinen, die linke Szene ist nun wirklich nicht offensiv auftretend.

Die Szene orientiert sich hauptsächlich an sich selbst, nicht an einer Übernahme der Regie durch progressive Kräfte. Ich denke viele der Positionen wären sogar anschlussfähig, wenn man denn darauf verzichten würde sich mit aller Macht von der Bevölkerung abgrenzen zu wollen.

Bei der gegenwärtigen Qual der Wahl kann ich meine Stimme auch behalten. Ob man sie nun wählen tut oder nicht, aber so unpolitisch ist sie ja nun nicht. Und auch ein Blick auf manche Wahlplakate sollte einen da eigentlich eines besseren belehren. Herr Kaul zeigt sicher eine gewünschte, aber eben auch ziemlich einfältige Reaktion. Und ein paar Reden von denen im Bundestag würde ich schon ganz gerne hören Zum Glück ist das Parlament eben keine Käsetheke.

Da wird keinem gekündigt. Und wer dann doch geht oder gegangen wird fällt sehr weich. Ohje, wieder ein Haufen Menschen die mit diesem Humor nichts anfangen können.

Die einzige Folge einer Stimmangabe für die alteingesessenen ist, dass alles bleibt wie es ist Sollten Sie interesse daran haben, dass sich einmal etwas ändert, sollten Sie das nochmal bedenken. Selbst für mich als Politzirkushasser ist das belustigend da zuzusehen.

Neinjetztnicht Sie haben es allgemein nicht so mit Demokratie, oder? Blacky Nicht in dieser Form, nö Die "Rechten" waren schon immer im Parlament, Alfred Dregger, der gerne Leute abknallen lassen wollte ohne Gerichtsbeschluss, Martin Hohmann mit seinem profunden Geschichtswissen etc.

Die haben aber ihren Standpunkt nie geändert, nur der Blick auf sie ist ein anderer! Ich will nicht in Gänze wiedersprechen - allerdings ist gegen eine Partei die es mit höherer Ernsthaftigkeit versucht an und für sich nichts einzuwenden Ansonsten bitte Linkspartei wählen Und was wäre der Unterschied, wenn statt "Spasspartei" irgendein Parteiname hier stehen würde? Uiuiui, da fühlt sich aber einer auf den staatstragenden Schlips getreten.

Und immer dran denken: Ich lasse mich lieber von Profis verarschen, als von überbezahlten Bütteln einer Lobbykratie an der Nase herumführen. Krass wie viel Hass hier nach oben kocht wegen der Partei Die Partei.

Also, ich bin einer dieser fiesen Die Partei Wähler. Aus Überzeugung und weil ich die Vögel echt gerne im Parlament sehen möchte. Somuncus erste Abrechnung vor versammelter Mannschaft im Parlament wird ein Knüller für die Geschichtsbücher. Die Partei hält dem ganzen parlamentarischen System doch wunderschön den Spiegel ins Gesicht.

Der Spruch "Wählt Die Partei. Denn Die Partei ist eine sehr gute Partei", sagt eigentlich alles. Und kommt mir nich mit AfD verhindern. Grenzen dicht machen, neoliberale Schockpolitik verbreiten und die eigenen Pfründe sichern. Die AfD sitzt vlt nich im Parlament, aber ihre Politik wird da schon lange durchgezogen. Anders gesagt, das parlamentarische System is im Arsch.

Wer seine Stimme "mit Bauchschmerzen" für eine etablierte Partei abgibt, weil sonst nix bessere zu Wählen is, gibt einem kaputten System nur noch Überlebenshilfe. Seht es endlich ein: Bis dahin hoffe ich inständig, um eben nich die Parlamente den "echten" Nazis zu überlassen, das Die Partei da einzieht und Somuncu all den selbst verliebten "Bauchschmerzen-Wählern" gehörig den Spiegel vors Gesicht halten kann.

Dass es auch im Inhalte gehen könnte, die Parteimitglieder anderer Parteien für etwas stehen, für Ziele, Ideale usw - können Sie sich das vorstellen? McSchreck Klar versteh ich das und ich kenne auch einige die mit Idealen für Parteien arbeiten.

Selbst wenn die sogenannte "Basis" es schafft irgendwas progressives ins Parteiprogramm zu prügeln, dann kann, darf und wird das einen Parteivorstand nicht unbedingt kümmern. Tolle Demokratie, die sie da haben. Vielleicht sollte man sich über politische Vielfalt boshaft Zersplitterung nicht beklagen, auch wenn sie mitunter satirische züge annimmt.

BTW, es geht noch besser: Wo doch so ziemlich alles gleich ist, die Hampelmänner in den Ämtern keine Kontor mehr bieten, die Sozialisten die Kleinen beschupsen und die Traditionalisten die "Ehe für Alle" unterstützen Egal wen man wählt: Ja was soll man da wählen, wenn nicht den höchsten Unterhaltungswert? Aber immer noch besser, als durch Nichtwahl eine Teilstimme denen zu geben, die man ganz und garnicht möchte! Wenn es ein Thema der Partei gibt, abgesehen von Satire gegen den etablierten Politikbetrieb, dann ist das eine gewisse antifaschistische Grundhaltung.

Es gibt auch wieder genügend Leute die sich von keiner etablierten Partei repräsentiert fühlen, oder die ganz allgemein die parlamentarischen Demokratie, mit ihrem Ankreuzritual alle vier Jahre, in Frage stellen. Im besten Fall motiviert es die anderen Parteien sich Gedanken zu machen wie man diese Wähler zurückgewinnt. Die Partei ist doch etwas richtiges. Wir sitzen im Europaparlament.

Und die Partei macht sehr gute Politik. Warum die jetzt nicht wählen sollte verstehe ich nicht. Das macht übrigens überhaupt keinen Sinn. Danke für den Artikel, der die Selbstverliebtheit der Partei schön herausarbeitet. Es mag sein, dass man "die Schnauze" voll hat, von denen da oben. Das ist genauso dumm, wie jetzt AFD zu wählen, weil man meint, man zeigt es denen da oben mal, wohl wissend, dass es Nebenwirkungen gibt, die man vielleicht nicht möchte, aber billigend in Kauf nimmt.

Möchte man die AFD schwächen, muss man eine der anderen Parteien wählen, die voraussichtlich ins Parlament kommt. Oder ich wähle eine kleine Partei aus Überzeugung mit der Hoffnung, dass sie bald ins Parlament kommt. So lange es diese Parteien im linken Spektrum gibt, welche ohnehin keine Chancen auf einen Einzug in den Bundestag haben, desto stärker wird die Mitte repräsentiert sein, also ein klares "Weiter so!

Es gibt sie in allen möglichen Lebensbereichen: Leute, die unbedingt brillant sein möchten, es aber nicht sind. Manche von ihnen retten sich auf die Ebene des Schwachsinns und machen sich damit unerreichbar für den Rest.

Man kommt ihnen einfach nicht bei. Und sie finden oft ein Publikum, das sie bestaunt und ihnen applaudiert. In Wirklichkeit fehlt ihnen aber das Zeug zur Brillanz: Hätten sie Ideen, würden sie sie verfolgen. Könnten sie was, würden sie es zeigen. Aber sie haben keine Ideen und können nicht viel. Wären sie wirklich besonders begabt, könnten sie das nicht hinter Idiotie verbergen.

Diese Idiotie kommt als vorgespielt daher, ist aber echt: Ich tu' so, als wäre ich blöd, damit keiner merkt, dass ich es bin. Angelika Stöcker Was sind Parodisten doch für blöde Hunde. Die sind voll echt so. Angelika Stöcker Jetzt bin ich verwirrt. Sie meinen doch den Verfasser des obigen Artikels, oder? So richtig ernüchternd wäre es, wenn "Jochen Rödder" Martin Kaul wäre Die PARTEI hat ihren Sinn als Satireprojekt, sollte aber in der Tat nicht gewählt werden - wobei allerdings die einzige bedeutungsvolle Option, wenn man keine neoliberale Politvariante wünscht, die Linkspartei ist - und das zu wählen kann schon Überwindung kosten.

Angesichts des Wahnsinns des Neoliberalismus, dem fast alle Parteien anhängen und den Christian Lindner schon seit 20 Jahren bis ins Absurde überspitzt, erscheint Gemeinderat Häns Dämpf wiederholt als die einzige Stimme der Vernunft. Wenn man schweren Herzens taktisch wählt, nimmt man diejenige der Oppositionsparteien, die man, wenn sie rausfiele, am meisten vermissen würde.

Das macht doch eine taktische Zweitstimme für Links recht erträglich. Wenn man dann in seinem tiefschwarzen eigenen Wahlkreis die zweifelsohne chancenlose Direktkandidatin der Linkspartei persönlich kennt und schätzt, kann man auch die Erststimme nicht nur taktisch, sondern nach Sympathie geben. Selten hat mich ein Beitrag in der taz gleichzeitig so sprachlos wie auch unendlich wütend werden lassen wie dieser des Pseudonyms "Jochen Rödder".

Er ist die in Worte gegossene Verantwortungslosigkeit. Deshalb danke lieber Martin Kaul für Ihre klaren Worte dazu! Ich habe mich sehr gefreut darüber! Wie sagte eine Freundin neulich zu mir: Also ich finde, er hat nachvollziehbar dargelegt, warum er keiner der jetzt im Parlament vertretenen linken Parteien wählen will und kann.

Und den letzten Satz von Ihnen, würde ich noch mal gegenlesen Einer Gesellschaft der es sehr gut, bzw. Es ist Zeichen eines maximalen Luxus einer Gesellschaft die es sich leisten kann, ihre Stimme so abzugeben, dass die eigene Wahlentscheidung kein politisches oder inhaltliches Resultat bringen wird.

Ja, das wird dem eher linken Spektrum ggf. Aufregung ist wohl falsch Sie wissen, der Affe und der Zucker. Sie haben das letzte Wort: Wie viel war Ihnen der Artikel wert? Shop Unsere Bechergläser aus hitzebeständigem Borosilikatglas eignen sich für die Küche genauso gut wie als ungewöhnliche Vasen.

So können Sie kommentieren: Haben Sie Probleme beim Kommentieren oder Registrieren? Einige seiner Programmpunkte waren unter anderen: Offene statt heimliche Korruption! Kostenlose Handtücher für Schwimmbäder.

Lieber Herr Kaul, liebe Pappnasen! Und sagt hinterher nicht, ich hätte euch nicht gewarnt. Ich wähle die Partei - sie ist sehr gut! Dieser Artikel ist leider nicht sehr gut. Die Parteien haben zu viel screentime. Was haben Sie erwartet? Genial wo der überall noch eben Lacher rauskitzelt. Hallo Herr Kaul, triefäugig bedauern Sie " die Verlorenheit einer gesellschaftlichen Linken, die sich aufs Resignieren versteht und die eine fehlende Machtperspektive damit verwechselt, irrelevant zu sein.

Linke taz-Leser aller Länder, vereinigt euch in Resignation! Der Artikel ist von Sonneborn. Erkennt man am Stil. Satire ist das Loch im gefrorenen Meer der Zeit.

Für Sie aber tuts mir Leid! Wozu brauchen Sie die Antwort, wenn Sie diese ja ehh für dumm halten? Und die Antwort auf ihre Frage lautet meines Erachtens: Nehmt euch nicht so wichtig, Jungs. Ihr seid es nämlich nicht. Das darf doch nicht wahr sein! Das gibt Gelegenheit - Den teefaxbeutel auszuschütteln! Ein "Nichts" ist auch nicht nachzuäffen. Ermüdend ist auf alle Fälle der "Kampf" mit einer Gummizelle. Wer will noch die "Titanic" kaufen, wenn Klassenclowns ins Leere laufen? Und jeder Hofnarr hat es schwer, imitiert ihn die Frau Kanzeler.

Die kopiert ganz ungeniert jeden der sie parodiert. Hofnarr oder Klassenclown - Kurz mal in die Zukunft schaun: Es gibt keine schlechte Reklame. Beitrag gekürzt, bitte bleiben Sie sachlich. Solange es diese Art der Agitation gibt. Sie gelobte "offene Korruption" statt der versteckten und ihr Spitzenkandidat sagte, er habe sich lange nach "Macht und gutem Gehalt" gesehnt, und dies sei am einfachsten zu bekommen, wenn man sich wählen lasse: Und in Punkto AfD: Dieses mal wird es mir leichter fallen.

Die Vergangenheit kann uns nicht sagen, was wir tun, wohl aber was wir lassen müssen. Was alles angeblich immer so alles "deutsch" ist.

Sollen das Fakten sein? Nicht das sich der gemeine Journalist hinterher noch fragen muss: So unsachlich, wie er geschrieben ist, kann ich das nicht. Doch mein Dank den Foristen. Für die Weiterso-Politiker bleibt da tatsächlich nur Verachtung.

Ist das ein Widerspruch? Das ist doch der Clou. Das nennt sich "Realpolitik". Will ich nicht wählen weil ich nicht konservativ bin. Auch bin ich nicht rechts FDP: Das Letzte ist immer noch die FDP. Das ist schon eine messerscharfe Logik. Wenn man das Ganze mal zu Ende denkt Es wäre Zeit eine offensiv auftretende Kraft aufzubauen in der mehr als nur der übliche linke Wohlfühlkram vorkommt Stattdessen wiederholt man lieber die üblichen Vorurteile gegenüber der Linkspartei oder betreibt ähnlichen Quatsch.

Naja, herumalbern klingt mir doch etwas zu sehr nach Comedy. Vor allem aber schwächt die Partei progressive Kräfte indem sie dringend notwendige Stimmen weg zieht Es gibt ein Rennen um die Oppositionsführerschaft im Bundestag.

Die Szene orientiert sich hauptsächlich an sich selbst, nicht an einer Übernahme der Regie durch progressive Kräfte Ich denke viele der Positionen wären sogar anschlussfähig, wenn man denn darauf verzichten würde sich mit aller Macht von der Bevölkerung abgrenzen zu wollen.

Dieses Problem haben aber ja alle Parteien Jeder nur ein Kreuz! Ach wär das Geil! Auf Belehrungen von autoritären Säcken - Hab ich schon immer - Gesch "enkt! Steckens sichs sonstwo hin! Ist die Wahl allerdings leicht! Anderenfalls - unisono - Nicht wählbar. Wahre worte, vielen dank! So kompliziert ist es, wenn man im System bleiben will, nicht. Der Autor dieses Artikels hat nun wirklich nichts verstanden! Oder gibt es eine Partei, die mehr bietet? Was soll er denn ihrer Meinung nach tun?

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Ultraorthodoxe Juden gelten als streng und freudlos. In Israel beweisen Frauen gerade, dass das nicht stimmt — und revolutionieren die Mode. Die Angst in den Augen der Frauen. Warum sehe ich FAZ. Sie haben Javascript für Ihren Browser deaktiviert.

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