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Es ist überliefert, dass sich Goethe mit Freunden die Blätter des Heidelberger Ginkgos betrachtete und über deren Form fachsimpelte.

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Inhaltsverzeichnis

Die hölzerne Decke ruhte auf vier steinernen Stützen, die einen durchlaufenden Balken als Auflager für die Deckenbalken trugen. Das Besondere der kurfürstlichen Hofstube war ihre Bereicherung mit je einem kastenartigen Erker auf allen vier Seiten, die heute nur noch teilweise erhalten sind.

Die kurfürstliche Tafel befand sich direkt vor jenem Erker, der sich in nördliche Richtung ursprünglich mit drei Seiten zum Tal des Neckars hin öffnete. Noch heute zeigen die Reste des Erkergewölbes eine besondere Gestaltung, da die Rippen mit Astwerk, Blüten und Vogelmotiven verziert waren.

In dieser Ausschmückung wird der Erker von Peter Harer in einem Gedicht anlässlich der Fürstenhochzeit von Pfalzgraf Friedrich und Dorothea von Dänemark beschrieben und der Speiseraum mit dem Gralstempel verglichen:. Sie wurde zu einem Raum, in dem bei ungünstiger Witterung Ritterspiele stattfanden, Versammlungen abgehalten wurden oder bei festlichen Gelegenheiten die Dienerschaft tafelte.

In den er Jahren wurde das Parterre wieder hergerichtet und dient seitdem der Stadt Heidelberg als Festsaal für Veranstaltungen aller Art. Es ist an den Königsaal angeschlossen, so dass bei Feierlichkeiten möglichst direkter Zugang zu den Weinvorräten des Fasses bestand. Ungewöhnlich an dem Gebäude ist der spätgotische Stil, denn zur Bauzeit hatte sich bereits der Renaissance -Stil durchgesetzt.

Karl Philipp hatte aus Innsbruck , wo er vor seiner Thronbesteigung kaiserlicher Statthalter von Tirol gewesen war, Perkeo als Hofnarren mitgebracht.

Der soll geantwortet haben: Daraus leitet sich der Name Perkeo her. Auf einer Reise durch Tirol hatte er ihn kennen gelernt und Gefallen an seinem kleinen Wuchs und seinem schlagfertigen Witz gefunden. Als der Kurfürst den Kleinen auf seine Trinkfestigkeit geprüft hatte, sagte er zu ihm: Da lachte der Kurfürst und sagte: Wein soll das einzige Getränk gewesen sein, das Perkeo seit seiner Kindheit zu sich genommen habe.

Als er im hohen Alter erstmals krank wurde, riet ihm sein Arzt dringlich von Weingenuss ab und empfahl ihm, Wasser zu trinken. Victor Hugo kolportiert, dass Perkeo täglich fünfzehn Flaschen Wein habe trinken müssen und andernfalls ausgepeitscht worden sei. Zum Hof hin weist das Gebäude sehr stämmige Renaissance-Arkaden auf, in den Arkadengängen jedoch spätgotische Gewölbe.

Dabei wurden die Geschosshöhen verändert und neue, rundbogige Fenster in die Nordfront eingebaut. Die Gewände der ursprünglichen Fenster sind zum Teil in der Nordfassade noch sichtbar.

Juli schlug der Blitz zweimal hintereinander ein, und der Saalbau brannte bis auf die Kellergewölbe aus. Es wird vermutet, dass beim Bau des Gläsernen Saalbaus der Ottheinrichsbau bereits geplant war, da die hintere Hälfte des Gebäudes hinter dem Ottheinrichsbau steckt und ohne Fassadenschmuck ausgeführt wurde.

Der Aufgang zu den oberen Geschossen führte in die Wohnungen der Schlossbeamten. Die in der südöstlichen Ecke des Innenhofs liegenden Wirtschaftsgebäude sind kunstgeschichtlich nicht besonders bedeutend.

Der Soldatenbau liegt in der Nähe des Haupteingangs, um diesen besser schützen zu können. Im Untergeschoss des dreistöckigen Baus befand sich die Wachstube, darüber die Wohnräume der Soldaten. Hier war eine ständige Garnison von etwa 50 Mann für Wach- und Ehrendienste einquartiert.

Auffällig sind die vier frei stehenden Monolithen und zwei an die Wand gelehnte Halbsäulen. Der einst halb verschüttete Ziehbrunnen ist etwa 16 Meter tief und war vermutlich schon im Jahr vorhanden. Möglicherweise wurden diese Säulen einem antiken Bauwerk in der Nähe von Mainz entnommen. Er war fast vierzig Meter hoch, seine Mauern hatten eine Stärke von sieben Metern bei einem Gesamtdurchmesser von 28 Metern.

Dennoch konnten diese starken Mauern gesprengt werden. Der Turm wirkte von der Stadt aus bedrohlich, was auch in der Absicht des Erbauers lag, denn Ludwig der Friedfertige war der Ansicht, dass nur die Furcht den Frieden erhalten könne. Mit diesem Theatersaal im Dicken Turm zeigte sich der Kurfürst der britischen Herkunft seiner Frau verbunden und wollte die Shakespearsche Theatertradition fortführen.

Die fast kreisförmige obere Plattform des Dicken Turms hatte einen Durchmesser von fast 28 Metern und eine Fläche von 85 Quadratmetern. Auf der Inschrifttafel am Dicken Turm wird nicht nur der Erbauer des Turmes genannt, sondern auch auf die Umgestaltung des oberen Stockwerkes hingewiesen. Die lateinische Inschrift lautet:. R heni ELEC tor. A nno C hristi. Nach der Zerstörung des Jahres erhielten die Bürger der Stadt Heidelberg offiziell die Genehmigung, sich die abgesprengten behauenen Steine des Dicken Turmes zu holen, um damit ihre Häuser wieder aufzubauen.

Die Ruine des Gefängnisturms steht an der Südwestecke des Burggrabens. Der Gefängnisraum befand sich vermutlich im lichtlosen Turmsockel. Als Verteidigungsturm kam er wohl kaum in Betracht. Manche Darlegungen nennen das Schloss. Dann könnte der Turm Seltenleer das Papstgefängnis gewesen sein. Bis heute bildet er den Hauptzugang zum Schloss. Im Untergeschoss befindet sich ein lichtloser Raum, der oft als Burgverlies bezeichnet wird. In der mittleren Wölbung des Tordurchgangs befindet sich ein Aufzugsloch, das sich in den drei darüber liegenden Geschossen wiederholt.

Diese Löcher waren nötig, um den Turmwächter, der im obersten Stockwerk des Turms wohnte, zu versorgen. Der Torturm aus roten Sandsteinquadern ist, von der Sohle des Burggrabens gemessen, 52 Meter hoch und hat eine Grundfläche von 12,50 Metern im Quadrat. Er ist heute der höchste der Schlosstürme. Von der Befestigung sind noch ein dickes Eichentor mit einem Pförtchen Nadelöhr und die Spitzen des Fallgatters erhalten.

Die heute vorhandene verschieferte Turmhaube wurde dem Turm erst in der Barockzeit, um das Jahr , aufgesetzt, um den Eingangsbereich zum zerstörten Schloss vor dem Verfall zu retten. Die Frontseite wird von den so genannten, 3,40 Meter hohen, Torriesen sowie den Schild tragenden Löwen dominiert. Der angeblich silberne Wappenschild ist verschollen und wurde wahrscheinlich eingeschmolzen.

Die beiden Rittergestalten werden auf die Jahre und datiert. Sie stehen auf runden Konsolen und werden von Baldachinen geschützt. Die Brücke zwischen Torhaus und Torturm wurde von französischen Mineuren gesprengt und unter Kurfürst Karl Philipp mit Zugbrücke wiederhergestellt. Am Torturm erkennt man noch die Löcher für die Ketten, an denen die ehemalige Zugbrücke hing.

Am Tor des Schlosshofs hängt ein eiserner Ring, mit dem die Besucher einst ein Klopfzeichen gaben, wenn sie Einlass begehrten. Der Turm wurde im Jahr von französischen Soldaten im Pfälzer Erbfolgekrieg gesprengt, nachdem eine Minensprengung wirkungslos verpufft war.

Die mächtige Mauerschale ruht heute noch auf dem Schuttkegel von damals. Bei der Sprengung erwies sich das Fugenmaterial als widerstandsfähiger als der Rotsandstein, aus dem der Turm gemauert war. Der Turm hatte ursprünglich eine Höhe von etwa 28 Meter. Heute ragt er als Ruine immerhin noch 33 Meter hoch.

September von der Brücke über den Burggraben aus zeichnete. Goethe hatte Heidelberg achtmal besucht, den vierten Besuch aber verschwieg er. So wurde er erst im Jahr von der Forschung aufgedeckt. Karl August und Goethe unterbrachen auf jeden Fall am September ihre Schweizer Reise in Heidelberg und verbrachten den ganzen Nachmittag auf dem Schloss.

Dort befand sich jedoch nie eine Apotheke, sie war an anderer Stelle im Schloss untergebracht. Heute befindet sich dort ein Teil des Deutschen Apothekenmuseums. Der Apothekerturm ist ein Flankierungsturm , der in der gleichen Zeit wie der Glockenturm und der Gesprengte Turm errichtet wurde. Zuvor war dieses Museum in München und — nachdem es im Zweiten Weltkrieg ausgebombt wurde — in der Bamberger Neuen Residenz untergebracht.

Durch das Zeughaus war diese Ecke des Schlosses so stark befestigt, dass der obere Teil des Glockenturms für Wohnzwecke genutzt werden konnte. Auf den relativ niedrigen Artillerieturm aus der Zeit um wurde nachträglich ein ziviler Baukörper aufgesetzt.

Dafür wurde die alte Dachkonstruktion abgetragen, das Mauerwerk erhöht und ein Zeltdach aufgebracht. Der Glockenturm in der Nordostecke ist das Wahrzeichen der Schlossbauten. Er ist eine Ruine, seit in der Nacht auf den Juni der Blitz hier einschlug. Durch diesen Zwischenraum führt der Burgweg von der Stadt her. Gegossen wurde dieses Geschütz im dritten Jahr der Französischen Republik, also , im französischen Douai.

An den Vorhängen und anderen leicht entzündbaren Stoffen fand das Feuer neue Nahrung. Umsonst waren die Hilferufe des Eingeschlossenen. Niemand hörte ihn, vielleicht glaubten ihn die Geretteten auch gerettet. So blieb ihm nichts anderes übrig, als sich durch einen Sprung durch das Fenster in die Tiefe in Sicherheit zu bringen. Und der Himmel belohnte die kühne Tat des Ritters.

Unverletzt kam er unten an. Der Burggraben war Teil der Verteidigungsanlagen des Schlosses. Vorstellbar ist, dass im Hirschgraben Schaujagden stattgefunden haben könnten. Ein zusätzliches Hindernis für Angreifer könnte eine Inundation gewesen sein. Das Bächlein auf der Sohle des Hirschgrabens, eine so genannte Künette , konnte aufgestaut werden und so den Hirschgraben überfluten. Kurfürst Johann Wilhelm , der in Düsseldorf residierte, war mit der Residenz in Heidelberg nicht zufrieden und plante, das Schloss nach Auffüllung des westlichen Burggrabens durch Neubauten zu erweitern.

Der Wassertransport über rund zwanzig Kilometer nach Mannheim erfolgte nachts mit Maultieren. Der in den Granit getriebene Schacht ist durch eine eiserne Tür verschlossen, über welcher folgende lateinische Inschrift zu lesen ist:.

Die Inschrift ist ein Chronogramm , das die Jahreszahl ergibt. Die Mauerpartie unterhalb der Türme und Gebäude diente gleichzeitig der Abstützung der Ostpartie des Schlosses gegen das Friesental hin und zu Wehrzwecken. Ein Teil dieser Kasematten war verschüttet, ist aber wieder freigelegt. Zwischen Apothekerturm und Krautturm sind sie noch vollständig erhalten.

Durch Umnutzung und Umbauten unter den verschiedenen Kurfürsten wurden diese Kasematten zum Teil erheblich geschwächt. Die auf den Gesprengten Turm zulaufende Sperrmauer, die Wasserkasematten, ist eine doppelt gewölbte Galerie aus dem Jahrhundert, deren Unterteil den Zugang zum Burggraben vom Friesental her abriegelte.

Das ehemalige Zeughaus war Teil der Wehrarchitektur und war die letzte fortifikatorische Ausbauphase des Schlosses.

Es bildet den nördlichsten Punkt der Schlossanlagen und ragt als Bastion weit ins Neckartal hinein. In der Front des Zeughauses wechseln sich Kanonenscharten mit darüber liegenden Scharten für Handfeuerwaffen ab. Im Zeughaus wurden Waffen, Munition und Rüstungen aufbewahrt.

Diese Schäden sind heute noch an den Ausflickungen im Mauerwerk sichtbar. Im Jahr brannte das Zeughaus aus und wurde nicht wiederhergestellt. Der Karlsturm wurde errichtet und bereits durch die französische Besatzung gesprengt.

Heute ist der ehemalige Geschützturm nahezu vollständig verschwunden. Der Stückgarten bildet die Westterrasse des Schlosses. Das Lustwandeln durch den umgestalteten Stückgarten war ein hochherrschaftliches Vergnügen, zu dem es den Zugang durch das Elisabethentor gab.

Der Stückgarten, der nicht zum Hortus Palatinus gehörte, wurde erst im Jahrhundert in die Gesamtanlage einbezogen. In der Höhe des Elisabethentors schloss ihn ein Vogelhaus gegen die Schlosszufahrt ab. Da sich von diesen Terrassen aus das Schloss wie auf einem Präsentierteller anbot, wurden eiligst oberhalb des Gartens Wälle und Schanzen errichtet.

Bei klarer Sicht ist vom Stückgarten ein Blick bis in den Pfälzerwald jenseits der Rheinebene möglich. Den Eingang zum Stückgarten bildet das Elisabethentor. Das Tor soll eine Überraschung für die junge Ehefrau gewesen sein und wurde in einer einzigen Nacht des Jahres als Geschenk anlässlich ihres Doch gibt es keinen urkundlichen Beleg dafür.

Es trägt die in Stein geschlagene lateinische Widmung:. Architekt des Tors war Salomon de Caus , einer der beiden Architekten, die mit Elisabeth nach Heidelberg gekommen waren. Die vier Säulen sind als Baumstämme dargestellt, um die sich Efeu rankt.

Im Laub ist allerlei Getier versteckt: Frosch, Käfer, Schnecke, Eidechse oder Eichhörnchen. Direkt neben dem Elisabethentor stand das Vogelhaus, das den südlichen Abschluss des Stückgartens bildete. Die Orangerie , das ehemalige Vogelhaus, wurde Anfang des Das Orangeriehaus sollte in ein zweistöckiges Gasthaus mit einer Wohnung für den Wirt umgebaut werden, was vom kurpfälzischen Hof abgelehnt wurde.

Danach wurden der Stückgarten, der Schlossvorhof und der Terrassengarten zu einer Gartenanlage zusammengefasst und als öffentlicher Park für die Bevölkerung freigegeben. Dieser erweiterte das so genannte Hasengärtlein, den spätmittelalterlichen Burggarten. Dazu mussten erhebliche Erdmassen bewegt werden. Die Verteidigungsfähigkeit des Schlosses wurde zugleich geschwächt.

Die Gartenanlage wurde nie fertiggestellt. Nur durch Gemälde sind Form und Anlage der Parterres überliefert. Im Lauf der Jahre durchsetzten immergrüne Koniferen den ursprünglich mit Laubhölzern bestückten Park und veränderten den Gesamteindruck erheblich.

Auffällig ist die Terrassenbefestigung in Form einer 20 Meter hohen Bogenkonstruktion. Durch diese Anlage konnte der Garten am Friesenberg erweitert werden. Ihren Namen hat die Scheffelterrasse nach einer Bronzestatue des Dichters Joseph Victor von Scheffel , die von bis hier stand und eingeschmolzen wurde. Juni wurde ein neuer Scheffelgedenkstein enthüllt. Dieser Stein ist bescheidener als das frühere Denkmal und zeigt ein Medaillon mit dem Bildnis Scheffels, das als Abguss vom Scheffelgrab in Karlsruhe genommen wurde.

Scheffel schrieb mehrere Gedichte über Heidelberg. Scheffel war in Heidelberg sehr bekannt, und es befanden sich an vielen Stellen Abbilder von ihm. Nur auf der Scheffelterrasse fehlte seit dem Ersten Weltkrieg das Scheffeldenkmal. Da beschlossen einige Studenten, eine Scheffelbüste zu stehlen und sie auf der Scheffelterrasse aufzustellen. Am folgenden Morgen lag sie beschädigt auf dem Boden. Ein Student rief einen Schlosswärter herbei und fragte schelmisch:. Aber gesoffen hat er auch! Hier wollte Salomon de Caus ein turmartiges Gebäude mit einer offenen Halle errichten.

Von dieser Lage hätte man einen beeindruckenden Rundblick über das Schloss, die Stadt Heidelberg und das Neckartal gehabt. Man arbeitete noch am Fundament, als Ende die Arbeiten eingestellt wurden. In der Rückenlehne ist ein Wiedehopf dargestellt, der im Orient als Liebesbote galt. Der obere Text auf der Bank lautet:. Dies bezieht sich auf Goethes Begegnung mit Marianne von Willemer.

Die beiden Namen stehen für Goethe und Marianne von Willemer. Wenige Meter neben der Steinbank befindet sich ein zwei Meter hohes Goethedenkmal mit einem bronzenen Kopf des Dichters. Es wurde am 5. Mai , dem Europatag , enthüllt. Diese Inschrift ist aus einem Gedicht von Marianne von Willemer und verweist auf die hohen Bogen der Scheffelterrasse mit ihrer 20 Meter hohen Bogenkonstruktion.

Das Friesental war mit in die Gesamtanlage einbezogen. Auf der gegenüber liegenden Ostseite des Friesentals befindet sich das Karmeliterwäldchen, in dem nur noch wenige Überreste an das ehemalige Kloster der Karmeliter erinnern, die hier bei der von Kurfürst Ruprecht I. In der Karmeliterkirche befand sich auch eine Grablege der Wittelsbacher. Ein Inschriftstein aus dem Jahr , links vor dem Dicken Turm, verweist auf seine Sonderleistung, auf die er offensichtlich sehr stolz war:. Dieser Stein wurde später in den Stückgarten versetzt, damit ihn mehr Menschen zur Kenntnis nehmen konnten.

Diese Ehe war eine Liebesheirat, und für seine Frau scheute er keinen Aufwand. Friedrich hielt sich von Oktober bis April fast ein halbes Jahr in England auf, und der erst Jährige nahm dabei Kontakt mit bedeutenden Architekten auf, die später seine Umbau- und Neubaupläne im Heidelberger Schloss umsetzten.

Es waren Inigo Jones und Salomon de Caus , die sich beide gut kannten und im Dienst des englischen Königshauses standen. Caus begleitete das junge Paar auf der Rückreise nach Heidelberg. Jones kam im Juni ebenfalls nach Heidelberg. Sehr bald wurde der Bau eines gewaltigen Lustgartens in Angriff genommen. Allerdings war die Anlage für die Ebene gedacht und musste nun am Hang eines Berges umgesetzt werden.

Dazu mussten erst einmal Erdbewegungen durchgeführt werden, die die Zeitgenossen als achtes Weltwunder betrachteten. Anspruch auf die Kurpfalz und begann den Pfälzer Erbfolgekrieg , in dem die Pfalz weitgehend zerstört wurde, und Liselotte musste hilflos zusehen, wie ihre Heimat in ihrem Namen heimgesucht wurde. Mit 19 Jahren wurde sie aus politischen Gründen mit dem Bruder des französischen Königs verheiratet und führte mit diesem eine unglückliche Ehe.

Ansprüche auf die Pfalz und versuchte diese Ansprüche mit Krieg durchzusetzen. Es ist ja woll der mühe werde. Briefe Liselottes vom französischen Hof, mit plastischen Schilderungen der damaligen Sitten, wurden überliefert. Die Kindheit Liselottes spielte sich in einem eher bürgerlichen Rahmen ab. Karl Ludwig liebte es, mit seinen Kindern in der Stadt Heidelberg und auf den Hängen des Odenwalds spazieren zu gehen. Oft schlich sie sich in aller Frühe aus dem Schloss, um auf einen Kirschbaum zu klettern und sich mit Kirschen vollzustopfen.

Im Jahr erinnert sie sich als Herzogin an ihre Jugendzeit in Heidelberg und schreibt:. Der französische Kupferstecher Charles de Graimberg floh vor der Französischen Revolution und emigrierte mit seiner Familie nach England. Als Graimberg nach Heidelberg ging, um das Schloss für ein Landschaftsbild zu skizzieren, blieb er dort für die restlichen 54 Jahre seines Lebens. Mit seinen Kupferstichen von der Schlossruine dokumentierte er ihren Zustand und legte den Grundstein für die Schlossromantik, die die Ruine vor dem endgültigen Zerfall bewahren sollte.

In seinem Wohnhaus heute: Ihm ist es zu verdanken, dass das Schloss noch steht. Er führte auch die ersten historischen Grabungen im Schloss durch und wohnte eine Zeit lang im Schlosshof, um zu verhindern, dass die Bürger Heidelbergs Baumaterial für ihre Häuser aus dem Schloss herausbrachen. Leger den ersten, auf der Grundlage schriftlicher Quellen verfassten Schlossführer. Dem Andenken an Karl Graf von Graimberg, geb.

Die mehrfach im Jahr stattfindende Schlossbeleuchtung, ein Feuerwerk, in dessen Mittelpunkt das Schloss steht, ist auch eine Inszenierung der Zerstörung des Schlosses im Jahr Gleichzeitig zeichnete sich jede Einzelheit der gewaltigen Ruine gegen den Berg ab. Immer wieder schossen aus den Türmen dicke Bündel von Raketen in die Nacht, und der Himmel erstrahlte im Licht leuchtender Pfeile, die in den Zenith zischten, kurz verhielten und sich dann graziös nach unten bogen, um in einem wahren Springbrunnen von farbig sprühenden Funken zu bersten.

Um den anwesenden Regenten etwas Besonderes zu bieten, beschloss der Heidelberger Magistrat , die Schlossruinen zu illuminieren. Dies geschah mit den einfachsten Mitteln, indem Holz und andere brennbare Stoffe im Schlosshof angezündet wurden. Die Heidelberger Rhein-Neckar-Zeitung beschreibt in einem Artikel die geschichtlichen Hintergründe der Schlossbeleuchtung und geht dabei auch auf die Gegenwart ein:. Horst Hasselbach wurde vor rund 30 Jahren gefragt, ob er helfen möchte. Seither hat er keine einzige Beleuchtung verpasst.

Dann zünden alle Helfer ihre Lunte an. Wieder genau 30 Sekunden später kommt der zweite Schuss, und alle halten ihre Lunte an das bengalische Feuer — und das Schloss erglüht im roten Licht. Während der sommerlichen Heidelberger Schlossfestspiele werden im Schlosshof Freiluftaufführungen der verschiedensten Art geboten.

Die Schlossfestspiele werden vom Stadttheater Heidelberg organisiert und wurden mit einer Inszenierung von Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare begründet. Dieses Stück wird im Schlosshof auf Englisch oder mit deutschem Text und englischen Liedern aufgeführt und zieht vorwiegend Besucher aus Übersee an.

November am Berliner Theater zum ersten Mal aufgeführt wurde und in Japan der Meiji-Zeit zur Pflichtlektüre aller Deutschstudenten gehörte, was den Bekanntheitsgrad Heidelbergs und des Heidelberger Schlosses dort beträchtlich erhöhte. Das Stück ist heute in Deutschland selbst kaum bekannt, gehörte aber in der ersten Hälfte des Jahrhunderts zu den am meisten gespielten deutschen Theaterstücken.

Schloss Heidelberg ist für Besichtigungen geöffnet. Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Die Regierungsbezirke Stuttgart und Karlsruhe [13]. Es ist Zeit für Solidarität, nicht für Häme. Vorauskommando für die Tour-Profis: Eine schlanke Optik und das Fahrverhalten weit teurerer Carbonmodelle, dass verspricht der Hersteller. Auf der Suche nach dem perfekten Rennradrevier?

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