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- Berichte -

Mit einem Vorsprung von 2: Die nächsten Wochen gehören der konzentrierten Olympiavorbereitung.

- August -

- September -

Verregneter Aufstieg am Samstag, herzlicher Empfang auf der Windgällenhütte. Erarbeiten des neuen Jahresprogramm mit den anwesenden Tourenleitenden. Dank den vielen Vorschlägen konnte wieder ein attraktives Programm zusammengestellt werden. Am Abend fing es an zu schneien, so dass am Sonntag Morgen etwa 15 cm Schnee lagen. Leicht bewölkt, 20 Grad, angenehm zum wandern. Sie wurden belohnt mit schönem Sonnenuntergang, gelungenem Heissluftballon-Start, Unspunnen-Live sowie vielen Köstlichkeiten aus der Küche.

Auch der traditionelle Ausflug zum Stöcklichrüz fehlte nicht. Wir fuhren mit dem Zug über Biel, St. Imier und schlussendlich noch mit dem Bus nach Les Pontins Restaurant. Nun wanderten bei schönstem Wetter über den Rücken des Chasserals hinauf zum Gipfel m ü. Er ist der dritthöchste Punkt des Schweizer Juras. Die Wanderung führte uns weiter auf dem kargen Grat, wo aufgrund des rauen Klimas nur noch vereinzelte Grasnarben existieren. Schlussendlich führte uns der Pfad durch einen locker bewachsenen Hang hinunter nach Les Presse-d'Orvin.

Der Abstieg geht durch schöne Heidefelder - Erikasträucher. Am Emser Skihaus kann man nicht vorbei gehen denn es lädt zur Einkehr ein.

Weiter geht es hinab bis ins schmucke Dorf Feldis. Die Cavardiras Hütte hielt dann eine erfreuliche und eine weniger erfreuliche Überraschung für uns bereit. Hüttenwartin Mena, die ihre Saison in der Chamana bestreitet, riet uns dagegen davon ab, anderntags den Oberalpstock zu besteigen. Wegen erhöhter Steinschlaggefahr im Gipfelbereich waren bereits mehrere Seilschaften vor dem Ziel umgekehrt. Bei Windstille und schönem Wetter genossen wir das tolle Panorama.

Aber zum Glück traf der bestellte Taxi-Bus dort ein, bevor es durch ein Gewitter wie aus Kübeln zu giessen begann. Alles in allem eine lohnende Zweitagestour. Schöne Verhältnisse an einem wunderbaren Berg, dem Hausberg von Grindelwald.

Kombinierte Hochtour von der Glecksteinhütte aus. Das schöne, warme Sommerwetter begleitete auch die Teilnehmenden der Naturfreunde Stäfa auf ihrem letzten Abschnitt von Bozen aus, auf das Südtiroler Wahrzeichen Schlern m ü. Die phänomenale Aussicht über die Dolomiten, hin zur Adamello- und Ortlergruppe bis zu den Ötztaler- und Stubaiergletschern, entschädigte und war einmalig.

Der letzte Abschnitt führte über viele Kehren auf latschenbewachsenen Hängen, hinunter auf die mit sanften Wiesen besetzte und überwältigende Seiser Alm. Einem beeindruckenden Zusammenspiel von Orten, Tälern, Hütten, Alpen und menschlicher Kultur und ihren wunderbaren Dialekten, sowie vielen kulinarischen Höhepunkten. Trotz ungünstigem Wetterbericht wanderten wir trockenen Fusses im schönen Murgtal. Ein paar Regentropfen störten uns nicht. Kaffeehalt in der Murgseehütte.

Schönes nicht allzu heisses Sommerwetter. Nach einer kleinen Stärkung gings weiter über Mülligassegg- Oberegg zum St. Den Wanderweg hinunter nach Pfäffikon und zurück nach Stäfa. Mit grossem Einsatz wurde um den Titel gekämpft. Neuer Bocciameister - nicht zum 1. Mal - ist Hans Pfenninger.

Zwischendurch gabs feine Spaghetti. Am Sonntag kamen noch reichliche Besucher zum Brunch, wandernd oder mit dem Bike. Es war ein rundum gemütliches und gelungenes Treffen von jung und etwas älter. Das Frauenpowerteam bedankt sich bei allen Teilnehmenden, Helfern und Besuchern und freut sich bereits auf nächstes Jahr. Infolge schlechtem Wetter Tour vom Mai auf den Aufstieg bei schönem Sonnenschein, was die Bilder dokumentieren. Auf dem Gipfel hohe Wolkenfelder. So wie man sich das wünscht, ein wolkenloser Himmel für eine Wanderung.

Apfelbäume in voller Blütenpracht, goldene Rapsfelder, eine Augenweide. Das wechselhafte und sehr kalte Wetter mit Schnee bis in tiefe Lagen verhinderten die Durchführung.

Schöne Wanderung dem Rörlitobel entlang bei leicht bewölktem Himmel. Sogar das Grillieren mit schönster Aussicht war angenehm. Die Tüfelschile ist ein einmaliges Naturdenkmal. Wolkenloser Himmel, minus 3 Grad beim Start der Tour. Typische Frühjahrsverhältnisse, von allem etwas. Skitouren, Spaziergänge, Wanderungen, Badespass, malerische Zugfahrten oder einfach gemütliches Zusammensein in einem Beizli.

Das Wetter war besser als angekündigt, der Schnee jedoch nur noch in höheren Lagen zu finden. Abends verwöhnte uns die Küchencrew einmal mehr mit feinen Abendessen inkl. Anstelle von zwei Tagen gab es eine Tagestour. Blauer Himmel und Sonnenschein pur. Oben 15 cm Pulverschnee gegen unten Übergang in schönen Sulzschnee.

Traumtour bei besten Verhältnissen. Das Kegeln auf der Kegelbahn Rest. Rosenburg, Wolfhausen war Schwerstarbeit schwere Kugeln, holprige Bahn. Trotzdem hat es Spass gemacht. Die Naturfreunde Stäfa verbrachten am Gr. Bernard eine genussvolle Skitourenwoche mit Sulzschneeabfahrten ohne Ende. Die Woche ging viel zu schnell vorüber, doch die nächste Skitourenwoche ist bereits wieder in Planung.

Am Brisen fehlte im unteren Teil der Schnee. Das neue Tourenziel hiess Rossstock im Lidernengebiet. Bei starkem Föhn bestiegen wir den Gipfel, fuhren in nicht ganz einfachem Schnee zum Kaffeehalt in der gemütlichen Lidernenhütte und stiegen nach der Stärkung zum Schnürstocksattel hoch. Die zweite Abfahrt zurück zum Chäppeliberg war gar nicht mal so schlecht: Bedeckt, im Aufstieg etwas Wind.

Oben schöner Sulzschnee weiter unten Übergang zu tiefen Sulzschnee. Im Restaurant Hochwacht-Pfannenstiel machten wir Mittagsrast. Wettervorhersage liess Hoffnung aufkommen dass es gut kommen kann, doch es kam anders. Bei Sturm und eisiger Kälte Gipfel erklommen. Rast in der Chörbschhornhütte. Restaurant Staffelalp, schöner Ort mit etwas spezieller Bedienung.

Bei bewölktem aber trockenem Wetter machten sich 4 Skifahrer und 2 Schneeschuhläufer auf den Weg Richtung Roggenstock. Die Skifahrer bezwangen den Gipfel, während die Schneeschuhläufer eine Abkürzung zum Adlerhorst nahmen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen, machten wir uns auf den Weg ins Tal. Mit zehn Sekunden Vorsprung überquerte sie nach 1: Es war damit der perfekte Schlusspunkt einer weiteren sehr erfolgreichen Saison im Olympischen Cross-Country.

Sie holte damit ihr insgesamt Gold bei Deutschen Meisterschaften. Dabei hatte Sabine in der ersten Runde einen unglücklichen Sturz zu verkraften, der sie auf Rang vier zurückwarf. Zum Glück blieb das Missgeschick ansonsten ohne Folgen und nach kurzem Stop konnte sie das Rennen fortsetzen.

Vom "Bodenkontakt" gezeichnet schaffte sie schon in der zweiten von insgesamt sieben Runden zu je 3,4 km wieder den Anschluss an die Spitze des Rennens. So kam es zum Duell Sabine gegen Helen, dass sich immer weiter zuspitze. In der letzten Runde probierte es Sabine erneut am Berg. Ein Stück weit war das bei diesen Bedingungen heute aber auch ein Lotteriespiel.

Und gefragt nach der Bedeutung eines Meisterschaften haben ihren besonderen Reiz und es ist schön, dass ich den Titel noch mal holen konnte.

Ego Promotion Die Nahe ihrer Heimat wollte sie in Singen ein entscheidende Rolle bei der Vergabe der Medaillen spielen. Und das tat sie auch mit Nachdruck. In einem packenden Sprint-Finish gewann Sabine die Silbermedaille.

Sabine Spitz war einmal mehr auf den Punkt fit, zeigte schon früh im Rennen wo ihre Ambitionen liegen. Sie gehörte bei der Heim-WM in Singen zu den aktivsten Fahrerinnen und war auf der 80km langen Strecke sehr oft in führender Position, des aus 13 Fahrerinnen bestehenden Spitzen-Feldes zu finden. An dieser Konstellation änderte sich auf dem nicht sehr selektiven Kurs bis 10km vor dem Ziel nichts.

Sabine setzte nach und schloss die entstandene Lücke schnell. Bis zum letzten steilen Anstieg schaffte auch die Dänin den Anschluss wieder und attackierte. Lediglich Sabine konnte ihr noch folgen, während die Schweizerin abreisen lassen musste. So gingen Langvad und Spitz gemeinsam auf den letzten Kilometer. In der ersten Runde habe ich zwar Tempo gemacht, aber ich denke nicht, dass das zu viel war. So ist halt der Rennsport.

Mit Prolog und 7 Etappen dauert die Rundfahrt durch die afrikanische Wildnis über einen Zeitraum von 8 Tagen, in denen die Deutsche Meisterin alle Höhen und Tiefen des Sport erleben durfte oder musste. Dieser zeigte dass die beiden zu Recht als Mitfavoriten auf den Gesamtsieg gehandelt wurden. Aber das orangene Leadetrikot brachte kein Glück.

Auf der ersten Etappe, die bei extremer Hitze und sehr staubigen Bedingungen über km rund um Hermanus führte, erlebte Sabine ihr erstes persönliches Waterloo. Durch einen heftiger Sturz zog sie sich 40km vor dem Ziel eine klaffende, stark blutende Risswunde oberhalb des rechten Auges zu. Nach sofortiger medizinischer Versorgung, bei der Wunde mit 14 Stichen genäht wurde, zeigte sich Sabine zuversichtlich das Rennen vorsetzen zu können. Und in der Tat gelang das erstaunlich gut.

Nach Verletzung Etappensieg Nr. Die Zuversicht war zurück, den eingehandelten Zeitrückstand von knapp 9 Minuten auf der ersten Etappe und das verlorenen Leaderjersey zurückzuholen. Das Profil der vierten Etappe, die von Greyton nach Elgin führte und mit km der längste Tagesabschnitt war, schien dafür perfekt geeignet.

Versteckt im Sand schlitze dieser Sabines Vorderreifen auf. Die Reparatur war schwierig und dauerte mehr als 6 Minuten. Zwar schafften die beiden in einer beeindrucken Aufholjagd das Handicap bis in Ziel auf 3: Doch das neu formierte Team gab nicht auf und setze einen Tag später mit Etappensieg Nr. Die Verhältnisse in der Gesamtwertung blieben aber unverändert. Es blieb immer noch die Chance das Blatt nochmals zu wenden. Denn die Cape Epic ist unberechenbar und es kann immer noch viel passieren, war die Hoffnung.

Und es passiert viel, allerdings bei Sabine. Für viele wäre das, dass endgültige Aus gewesen. Doch die Olympiasiegerin und Robyn De Groot schafften es, das Bike wieder fahrbar zu machen, zumindest bis in die 10km entfernte technische Zone, wo ein neuer Lenker moniert wurde. Ein Zeitverlust von 35 Minuten machten aber alle Hoffnungen zunichte.

In Gesamtwertung blieben sie aber vor der relativ leichten Schlussetappe mit Rang 3 immer noch auf dem Podium. Dass diese keine entscheidende Veränderungen im Klassement mehr bringen würde war klar. Nur der Tagessieg zählte noch. Und diesen holten sich Robyn de Groot und Sabine mit einer taktischen Meisterleistung. Sie warteten bis zum richtigen Moment bei der Zielankunft in der Weinregion Paarl und gewannen den Sprint souverän und durften so den vierten Etappen Sieg feiern.

Deshalb bin ich alles in allem zufrieden" sagte sie im Ziel des wahrlich härtesten Mountainbike-Etappenrennes. Februar auf Zypern ist Sabine perfekt gelungen. Nachdem sie beim Downhilll-lastigen Einzelzeitfahren am ersten Tag der Rundfahrt Rang 6 belegt hatte, schaffte sie auf der zweiten Etappe des traditionsreichen Rennens mit Rang 2 überraschend den Sprung auf das Podium.

Ich konnte im ersten langen Anstieg einen schönen Rhythmus fahren und habe mich dabei sehr gut gefühlt. Ich war im Vorfeld skeptisch ob ich nach dem reduzierten Vorbereitungsprogramm hier konkurrenzfähig sein kann, aber so wie es aussieht passt das schon sehr gut" freute sich Sabine über das gute Ergebnis, mit dem sie sich in der Gesamtwertung auf Rang 3 verbesserte. Die drei Erstplatzierten - mit Sabine auf Rang 3 - lagen nach drei Etappen innerhalb von Doch schon in der ersten der insgesamt vier zu fahrenden Runden, hatte sie einen Rückschlag zu verkraften.

Beim Schalten verhedderte sich die Kette, so dass sie vom Rad musste. Der herausgefahrene Vorsprung auf die Haupt-Konkurrentinnen um den Gesamtsieg war damit wieder dahin.

Am Ende war dies wohl der ausschlaggebende Moment. Aber mit meiner Leistung kann ich trotzdem mehr als zufrieden sein. Im Vorfeld hätte ich niemals gedacht schon soweit zu sein, um beim Gesamtsieg eine Rolle zu spielen" zeigte sich Sabine trotz des knappen Ergebnisses sehr zufrieden mit ihrem ersten Saisoneinsatz. Durch den dritten Platz in der Tagewertung verbesserte sich Sabine auf Rang 2 in der Gesamtklassement.

Rückstand auf die Führende und 4 Sek. Nach dem Startschuss schien die Rechnung auch gleich aufzugehen. Schnell fuhr Sabine einen Vorsprung auf ihre Mitstreiterinnen um den Gesamtsieg heraus.

Aber wie gewonnen, so auch zerronnen. Die Kette verhedderte sich beim Schalten auf einen kleineren Gang. Sie musste vom Rand um Hand anzulegen. Bis das Malheur behoben war, war der Vorsprung mehr als dahin und die Konkurrentinnen wieder am Hinterrad. Zwar fand sie relativ schnell wieder ins Rennen zurück, doch zumindest die Belgierin blieb nun auf Schlagdistanz. Trotzdem gelang es Sabine sich mit zunehmender Renndauer wieder das benötigte Zeitpolster herausfahren. Mehr als 30 Sek.

Doch in der zweitletzten Runde "genehmigte" sich Sabine in einer sehr steilen und kniffligen Abfahrt, nochmals einen Fahrfehler, der wieder ein paar Sekunden gekostet hatte. So wurde es auf den letzten Metern zu einem echten Krimi, der an Spannung kaum zu überbieten war. Sabine war schon als Dritte im Ziel und nur noch die Frage offen, schafft es Githa Michiels nicht mehr als 24 Sek später nach der Deutschen anzukommen?

Die erste leichte Enttäuschung, dass es so knapp nicht zum Sieg gereicht hatte, verfolg aber schnell aus dem Gesicht von Sabine "Das war ein super Saisoneinstand für mich. Es hat eigentlich alles so bzw. Es war ein super Training für die bevorstehende Cape Epic und die für die Saison.

Darauf kann ich nun sehr gut aufbauen. Diese wird sie, entgegen den ursprünglichen Plänen nur noch Langstrecken-Rennen zu fahren, auch im Olympischen Cross-Country bestreiten. In der Zeit ist mir auch klar geworden, dass ich auch zukünftig noch Cross-Country fahren will. Es war das bisher letzte Rennen von Sabine, bei dem sie trotz Handicap durch das verletze linke Knie Platz 19 belegt hatte. Es war auch die Zeit, in der sie sich über das abgelaufene Jahr Gedanken machte und auch wie sie die Zukunft gestallten wolle.

Dabei kam sie zum Schluss, dass sie sich so, nicht aus dem Cross-Country Sport verabschieden will. Aber ich will einfach noch fahren. Ich habe das Gefühl dafür die Leistungsfähigkeit und die Lust noch haben. Aber es ist ja noch genügend Zeit um das zu kompensieren" zeigt sich Sabine optimistisch.

Daraus wurde leider nichts. Schon m nach dem Start riss am Bike von Sabine die Kette. Ohnehin schon durch ein lädiertes Knie - von einem Trainingssturz herrührend - gehandicapt ins Rennen gegangen, war der Weg in die technische Zone weit, der Zeitverlust dementsprechend hoch. Zu allem Überfluss musste sie bei der Reparatur der Kette, auch noch das zwei Minuten nach den Damen gestartete weibliche UFeld passieren lassen, was bei der Aufholjagd zusätzlich behinderte und Zeit kostete.

Doch Sabine gab nicht auf und beendete das Rennen trotz aller Widrigkeiten auf Rang Mit Blick auf die Spiele fehlt mir jetzt aber auch ein echtes Feedback, wo ich stehe. Neben den Punkten, war das eine wesentliche Motivation, diesen Weltcup zu bestreiten" zeigte sich Sabine nach dem Rennen sehr unglücklich. Der unmittelbare Start gelang Sabine perfekt. Die Kette war gerissen.

Dass es gerade beim letzten Test vor Olympia passiert, ist allerdings sehr ärgerlich. Einerseits war es als letzte harte Rennbelastung gedacht, anderseits aber auch um eine Rückmeldung zu bekommen, wie das Höhentraining der letzten Wochen angeschlagen hat. Objektive Rückschlüsse auf den aktuelle Formzustand, vor allem auch im Vergleich zu der Konkurrenz sind nun leider nicht möglich.

Bevor es am Inhaltlich will sie sich durch das Negativerlebnis vom Wochenende nicht beeinflussen lassen. Die klimatischen Bedingungen sind im kanadischen Sommern, den aktuellen Temperaturen in Rio sehr ähnlich und auch die Zeitzone passt.

Das Olympische Geschehen muss sie so, leider noch aus der Ferne verfolgen: Deutschen Meistertitel im olympischen Cross-Country. Nach zwei Jahren Abstinenz darf sie sich damit 15 Jahre nach ihrem ersten DM Sieg, erneut das Trikot mit den schwarz, rot, golden Brustreifen überziehen. Das war mir immer eine besondere Ehre für mich, dieses zu tragen" zeigte sich Sabine sehr bewegt nach dem Rennen. Das Rennen der Deutschen Meisterschaften - für das sie kurzfristig aus dem Olympia-Höhentraingslager angereist war - hatte Sabine von der Startrunde über insgesamt sechs Runden, von Anfang bis zum Ende an der Spitze eines Quartetts kontrolliert.

In den Anstiegen habe ich immer den Vorsprung etwas ausgebaut, um die kniffligen Abfahrten dosiert bestreiten zu können. Diese ging hervorragend auf. Die nächsten Wochen gehören der konzentrierten Olympiavorbereitung. Vor dem Rennen bei den Olympischen Spielen Schon beim warm fahren merkte sie , dass die Pulswerte anders waren als in der Vorwoche, wo sie bei den Weltmeisterschaften die sichere Bronze-Medaille augrund eins Reifendefekts in der letzten Runde noch hergeben musste.

Das Gefühl sollte nicht täuschen, denn nach dem Startschuss ging es aus der ersten Starreihe nur mühselig vorwärts, so dass sie lediglich als Danach fand sie aber ganz gut ins Rennen und es sah so, dass sie auf den noch zu fahrenden sechs Runden einiges an Boden gut machen kann. Schon auf Rang 9 angekommen passierte ihr dann allerdings das Missgeschick, sich beim trinken zu verschluckten. Die Folge war heftiges Seitenstechen. Das lies jeden Atemzug zur Qual werden, so dass sie mit zunehmender Renndauer immer mehr mit einem Sauerstoff Defizit zu kämpfen hatte.

Die Höhenlage von bis zu m trug das übrige dazu bei um die Situation zu verschärfen. Ab der Rennhälfte war es damit nicht mehr möglich das Leistungslevel zu halten. Doch mit schmerzverzerrtem Gesicht kämpfte sie und wollte das Rennen auf jeden Fall zu Ende bringen, was auch gelang.

Rang 17 wurde es am Ende, was in Anbetracht der Umstände und der Tatsache, dass die Weltspitze sehr eng zusammen ist ein mehr als respektables Resultat war. Mehr war heute nicht drin und ich denke ich habe den Schaden in Grenzen gehalten" fiel das Resümee von Sabine aus.

Und der Blick geht schon wieder nach vorne. Ich bin direkt nach dem Weltcup in die Höhe gefahren um mich final auf die Olympischen Spiele vorzubereiten. Da passt der DM Termin eigentlich gar nicht. Aber ich hoffe trotzdem auf eine Platzierung auf dem Podium" zeigt sich Sabine Spitz verhalten optimistisch. Ego Promotion Bei ihren Weltmeisterschaften im Cross-Country - seit immer dabei - blieb Sabine die verdiente Medaille versagt.

Bis 2 km vor dem Ziel lag sie nach einem herausragenden Rennen noch sicher auf Bronze Kurs, bis in der zweitletzten Abfahrt ein Stein den Hinterrad-Reifen durchbohrte.

Die Luft war raus und Weg bis zur Technikzone weit. Meist war Sabine in Medaillenform, nur geklappt hatte es mit viel Pech nie mehr. Direkt nach der Zieleinfahrt zeigte sich Sabine noch recht gefasst,. Die eigentliche Enttäuschung kam erst später "Es einfach frustrierend die Medaille so zu verlieren und das zum wiederholten Male bei Weltmeisterschaften.

Die erste Chance zur Rehabilitation ist schon am kommenden Sonntag. Im Schweizerischen Lenzerheide findet der vierte Weltcup der Saison statt.

In Nove Mesto war schon der Start nicht optimal. Nach dem Sabine Spitz beim ersten Antritt aus dem Pedal gerutscht war, gingen auf den ersten Metern viele Plätze verloren.

Dem Massensturz nach etwa Metern konnte sie mit viel Geschick ausweichen und schaffte auf der verkürzten Startrunde den Anschluss an eine acht Damen starken Spitzengruppe. Einer Tempoverschärfung durch Sabine fiel dann die Kanadierin zum Opfer. Dieses entschied erst einmal die Polin für sich, während Sabine Spitz auf dem scheinbar sicheren Bronze-Platz in die letzte Runde ging.

Die Positionen waren bezogen, doch 2,5 km vor dem Ziel nahm das Drama seinen Lauf. In der zweiten Abfahrt wurde die Trumpffahrt durch einen Reifenschaden jäh gestoppt.

Nach dem Hinterradwechsel schaffte es Sabine Spitz zumindest noch als 9. Dass die Polin Wloszczowska ihre Medaille aufgrund einen Reifenschadens auf den letzten Metern ebenfalls noch hergeben musste, ist eigentlich kaum zu glauben.

Die ohnehin technisch wie konditionell sehr schwere Strecke in den Vogesen, verwandelte sich durch die nächtlichen Niederschläge, in eine einzige Rutschbahn, was den Athleten das Leben sehr schwer machte. Zahlreiche - zum Teil heftige Stütze - waren die Folge. Dies wollte Sabine nach sicherer Qualifikation für die Olympiachen Spiele in Rio auf jeden Fall vermeiden, was auch gelang. Allerdings fehlte ihr dadurch die nötige Lockerheit, so dass sie auf dem schmierigem Untergrund über die gesamte Renndistanz nie ihren Rhythmus fand und die eigentlich gute Technikerin vor allem in den Abfahrten Probleme hatte das Tempo der Konkurrentinnen mit zu gehen.

Auch die Laufpassagen der schlecht bis gar nicht präparierten Strecke machten ihr Probleme, so dass sie auch im Anstieg mit Höhenmetern nicht das zeigen konnte, was ihr vor Wochenfrist in Albstadt noch eindruckvoll gelungen war. Direkt nach der "Tech- und Feedzone" bemerkte sie, dass der hintere Reifen Luft verlor.

Mit plattem Hinterrad musste Sabine so nochmals 12 Plätze verschenken und wurde mit 8: Aber ich habe vorher schon nie wirklich ins Rennen gefunden und viele Plätze verloren.

Ich war einfach nicht gut drauf und dann hat man in diesem extrem starken Feld einfach keine Chance auf eine Top Ten Platzierung. Allerdings will sie sich durch diesen misslungen Weltcup-Sonntag nicht aus der Ruhe bringen lassen "Ich schaue nach vorne und streiche diese Rennen am besten aus meinem Gedächtnis.

Der Fahrplan in Richtung Rio passt und bisher lief es ja auch perfekt. Und es wurde ein super Tag, beim vermeintlich letzten Rennen der höchsten Liga auf heimischen Boden. Phasenweise auf Rang 2 notierte fuhr Sabine auf Rang 4 ins Ziel.

Schon in der ersten Rennphase der sieben zu fahrenden Runden, auf dem durch viele Höhenmeter geprägten Kurs, machte Sabine deutlich, dass heute mehr drin ist als eine Platzierung unter den besten Das Duell wurde letztlich durch einen unglücklichen Sturz von Sabine in der fünften Runde entschieden. Zwar konnte sie die Fahrt schnell vorsetzen und auch die verrutschten Bremshebel wieder in Position bringen, doch der Rhythmus war erst einmal weg, so dass sogar Gunn-Rita Dahle NOR von hinten wieder aufrücken konnte.

Auf den letzen beiden Runden hielt sie die Norwegerin problemlos in Schach, allerdings musste Sabine in der letzten Runde die junge Schwedin Jenny Rissveds noch passieren lassen. In einer Fahrzeit von 1: Mit einem Vorsprung von 2: Sabine zeigte sich aber überaus glücklich über ihre mit Abstand beste Weltcup-Platzierung in Albstadt.

Allerdings muss ich zugeben, dass die zig tausend Zuschauer für eine tolle Stimmung und für einen echten Heimvorteil gesorgt haben" freute sich Sabine über ihren gelungenen Auftritt in Albstadt.

Sabine war in den Tagen vor dem Heimweltcup in Albstadt ein gefragter Interviewpartner in Print und TV, wo jeweils auch die Erfolgaussichten abgefragt wurden. Nach zwei 11ten Platzen in den letzten beiden Jahren und dem traumatischen Erlebnis , als sich die Deutsche Rekordmeisterin eine schwere Schulterverletzung auf der schwäbischen Alb zugezogen hatte, zeigte sich Sabine trotz der Top-Ergebnisse in den Rennen davor etwas vorsichtig und definierte ihren persönliche Ziel-Vorgabe mit einem Platz unter den besten 10, oder auch etwas mehr wenn es perfekt läuft.

Perfekt lief es dann zwar nicht - wenn man den schmerzhaften Sturz in der fünften Runde berücksichtig - aber ihre eigenen Erwartungen übertraf sie trotzdem deutlich.

Zu diesen zählt auch die Kanadierin Catharine Pendrel, die mit Sabine lange gemeinsam unterwegs war. Egal, ich bestelle das gleiche Modell nunmehr deutlich günstiger als vor Jahren und lagere es für den kommenden Winter ein. Freute ich mich vor Jahren noch über die Touchscreen-Tauglichkeit, ist das im Jahre bereits wieder Geschichte. Ich entsperre das Smartphone per Fingerabdruck und da helfen keine Handschuhe. Leser dieses Blogs kennen meine Vorliebe für die Walliser Südtäler.

Obwohl leistungsfähige Strassen heute die Talschaften durchschneiden, spürt man immer noch auf Schritt und Tritt die alte Bergkultur, die von Mythen und Riten geprägt ist. Sicher eine Folge der harten, langen und sehr abgeschiedenen Winter der Vergangenheit.

So hängen im Val de Bagnes an den Häusern beispielsweise kunstvoll geflochtene Symbole aus Getreideähren. Eine längere Suche im Internet hat leider nichts Verwertbares zu deren Bedeutung hervorgebracht. Hat sicher was mit Glück, Fruchtbarkeit und reicher Ernte zu tun. Wer also etwas mehr weiss — nur rein in die Kommentare.

In der Landschaft präsentiert sich das Mandement als grünes Weingebiet auf und entlang des Hügelzuges nördlich der Rhone. Es ist heiss und ich fahre möglichst im schattigen Wald in Richtung Aire-la-Ville. In der Ebene fallen die frohen Sonnenblumenfelder ins Auge mit der im Hintegrund etwas weniger romantischen Kehrichtverbrennungsanlage von Cheneviers mit den beiden markanten Hochkaminen. Bei der Barrage de Verbois muss ich immer kurz anhalten und staunen — über das mächtige Stauwerk, das die Rhone eindämmt, bevor sie wieder frei und wilder nach Frankreich fliessen kann.

Das kleine Kirchlein des Ortes hat sich ebenfalls eine Toplage hoch über der Rhone ausgesucht. Der historische, überdachte Dorfbrunnen rettet mich einmal mehr vor akutem Verdursten. Die Reben sind prall behängt mit Trauben und mindestens nach dem Volumen dürfte das ein guter Jahrgang werden.

Die Gemeinde Satigny ist übrigens die grösste Weinbaugemeinde der Schweiz, kaum zu glauben, im dicht besiedelten Kanton Genf. Im Kontrast zu den vielen teuren renovierten Gebäuden steht der beinahe baufällige Wasserturm von Choully.

Die alteingesessenen Genfer Familien haben sich die wunderbare Landschaft schon früh einverleibt. Der Bach ist im oberen Teil bis auf einen jüngst renaturierten Abschnitt komplett kanalisiert und eine relativ abweisende stinkende Rinne mit vielen Graffiti an den Kanalmauern.

Der Weg entlang des Baches ist breit und bis auf einen kurzen Anstieg gut zu befahren — wegen den vielen Spaziergängern lasse ich dennoch den Finger auf der Bremse. Immer wilder schlängelt sich der Bach runter nach Peney Dessous, wo er in die gestaute Rhone mündet. Der Eindruck auf der Karte hat nicht getäuscht — eine weitere Trail- und Naturentdeckung. Die letzten Schneefelder sind geschmolzen und im Juli beginnt definitiv die Mountainbike — Saison in Zermatt. Es ist keine Bike only Destination und preislich eher ein Once in a lifetime — Trip.

Action und Erholung in den Bergen

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