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Warum aufgeklärte Europäer Kopftücher tolerieren sollten

Wohlfühlen mit sensibler Haut Sie ist eine echte Mimose: Schon auf geringe Reize reagiert die empfindliche Haut sprichwörtlich beleidigt und wehrt sich mit teilweise heftigen Irritationen. Immer mehr Menschen — vor allem Frauen — klagen heutzutage darüber.

Mit der richtigen Pflege lässt sich das Sensibelchen jedoch besänftigen. Ein Gläschen Sekt, scharf gewürztes Essen, ein Spaziergang bei rauem Herbstwetter oder ein neues Make-up reichen oft aus, um empfindliche Haut in Aufruhr zu versetzen. Dann rötet sie sich, juckt, brennt oder spannt unangenehm. Auch Pusteln, Quaddeln und trockene Stellen sind typische Anzeichen. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auch die Psyche enorm belasten — wenn wir uns nämlich in unserer Haut im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr wohlfühlen.

Dabei ist das Problem weit verbreitet. Verschiedenen Studien zufolge stuft inzwischen mehr jede zweite deutsche Frau ihre Haut als sensibel ein. Im Durchschnitt legt der Mensch Druckstellen, Hühneraugen, Schrunden, Nagelpilz, eingewachsene Nägel etc. Was tun bei Durchblutungsstörungen? Entzündungen, Ablagerungen, Krampfadern oder geweitete Venenklappen sorgen dafür, dass das Blut nicht mehr so durch den Körper zirkulieren kann wie in jungen und gesunden Jahren.

Zwar spielt die familiäre Veranlagung eine Rolle, aber glücklicherweise kann man auch selbst etwas tun, um Stauungen in Arterien oder Venen zu vermeiden. Erstere führen vom Herzen weg und transportieren sauerstoffreiches Blut zu den Geweben, letztere führen sauerstoffarmes Blut zurück zum Herzen. Ausgestattet sind wir von Natur aus mit Muskeln, die uns zur Bewegung befähigen und die auch bewegt werden wollen, um über viele Jahre hinweg voll funktionstüchtig zu bleiben.

In unserer heutigen Zeit wird das immer mehr zum Problem. Fieber — Warnsignal des Körpers Fieber ist das Zeichen Symptom einer Erkrankung und zeigt an, dass das Immunsystem aktiviert ist und sich zur Wehr setzt, zum Beispiel gegen Infektionskrankheiten oder Entzündungen: Durchfallerkrankungen Durchfall Diarrhö liegt dann vor, wenn der Stuhlgang zu häufig, zu flüssig und zu voluminös erfolgt.

Für manche Menschen ist es durchaus normal, dreimal täglich Stuhlgang zu haben. Ein breiiger Stuhl muss auch nicht unbedingt Durchfall bedeuten.

Dauert der Durchfall nur wenige Tage an und bestehen keine anderen gesundheitlichen Probleme, ist dieser in der Regel harmlos. Falls der Durchfall jedoch länger als drei Tage andauert und sich keine Besserung einstellt, sollten die Beschwerden ärztlich abgeklärt werden. Wickel — ein altes Hausmittel neu entdeckt Die Behandlung mit feuchten Wickeln ist ein altes und vielfältig bewährtes Hausmittel.

Nicht allein bei Sportverletzungen und damit einhergehenden Schwellungen, sondern auch bei rheumatischen Beschwerden, Fieber und Schmerzen bringen Wickel Linderung und fördern den Abheilungsprozess.

Nicht zuletzt sind Wickel auch zur Ausleitung von Säuren und Schadstoffen gut geeignet. Doch bevor es soweit ist bekommen wir einen visuellen und erzählerischen Stil irgendwo im Brennpunkt von Franz Kafka, David Fincher und Sigmund Freud geboten. Die klaustrophobischen "Gefängnis"-Szenen am Anfang sind optisch brillant und clever.

Ich sage das nicht, weil ich ein riesiger Fincher-Fan bin, aber es hat etliche Parallelen: Selbst als Ganzes wirkt der Film wie ein düsterer, aber hypnotisch schöner Schauderreigen, wie ihn in Hollywood David Fincher so virtuos beherrscht. Selbst die bissige und zynische Ironie eines Fincher bleibt vorhanden: Oder da ist die Szene, in der Mi-do erklärt, wer einsam sei, sähe Ameisen und die nächste Einstellung zeigt sie tatsächlich in der U-Bahn mit einer gigantischen Ameise.

Und zum letzten Mal Fincher: Der Soundtrack gibt "Oldboy" die richtige Schwere und die Gewalt, die nicht ganz so extrem ausgefallen ist wie in Sympathy for Mr.

Vengeance , ist dennoch heftig. Und so wirken die Schock-Szenen derart roh, so ungeschönt: Darin kämpft Dae-su mit einem Hammer gegen ein Dutzend Schläger.

Etwa fünf Minuten lang, ohne Schnitt. Nicht virtuos, sondern hart und realistisch. Es ist nicht das Blut, das zählt, sondern der Gedanke dahinter. Die Gewalt im Kopf. Es mag scheinen, als ob ich "Oldboy" bereits bis ins Detail durchdiskutiert habe, aber das täuscht. Letztendlich wird den Film jeden überraschen und je weniger man weiss, desto stärker ist Aufprall.

Das lohnt sich in der Tat, doch schon beim ersten Mal offenbart "Oldboy" seine diabolische Logik, sein kraftvolles Puppenspiel des Elends. Ein Rachefilm, ein Familiendrama, eine Satire - alles in einem. Ein Muss für Korea-Fans, gar keine Frage. In seinem Heimatland war er auch finanziell ein Erfolg - mit über drei Millionen Zuschauern, was ihm einen Platz in den Top 5 verschaffte. Spione werden ausgeschickt, um herauszufinden, ob diese Streitmacht Richtung Baekche oder Kogyrio zieht.

Bald ist klar, dass auf dem Land- und auf dem Seeweg Baekche in die Mangel genommen wird. Der hat eine Geheimwaffe, die er wegen den vielen Spionen nur "es" nennt.

Seine Soldaten haben die Rüstungen angenäht. Hilft das bei der grossen Schlacht? Für die Bewohner der Halbinsel ist er ungewöhnlich, weil er ein so wichtiges Ereignis der Geschichte ein kurzer Abriss hier in solch amüsantem Licht erscheinen lässt und sogar einige kesse Behauptungen etwa die Dialekte der Gegner aufstellt.

Und für nicht-Koreaner, weil er von einer Sekunde auf die andere von alberner Komödie auf brutal-ernsthafte Kampfsequenzen umschaltet. Funktionieren sollte das nicht, doch im Falle des Regiedebüts von Jun-ik Lee tut es das seltsamerweise weitgehend dennoch.

Dies ist zum einen der Verdienst des Aufwands, der in den Film gesteckt wurde. Die Schlachten, die Armeen und der epische Aspekt des Films wurden nicht einfach vergessen, sondern mit viel Geld und Stars zum Leben erweckt. Insofern ist die historische Komponente fast minutiös und detailiert, womit "Once Upon a Time in a Battlefield" als seriöser Historienstreifen durchaus kraftvoll wäre.

Doch immer wieder platzen diese seltsamen Gags dazwischen - oftmals in Form ganzer Sequenzen. Einmal liefern sich Soldaten der befeindeten Fraktionen erst ein Duell der vulgären Körperbewegungen, dann ein Furzkonzert und letztendlich ein Fluch-Duell. Kurz darauf geht es wieder um ernste Themen, um Schlachten und ums Sterben. Einmal schickt die eine Seite ununterbrochen ihre jüngsten Krieger höchstens Buben einzeln gegen das Fort, wo sie alle schön genüsslich abgeschlachtet werden.

Vor dem Tor häufen sich die Leichen der Jungen und die Soldaten mutmassen, dass die Gegner dies nur tun, um ihre masslose Überlegenheit und Überzahl zu demonstrieren. Dies ist eine der wenigen Szenen, die so grotesk ist, dass sie fast wieder Pythonesk komisch ist. Alle anderen sind klar einzuteilen: Komisch, ernst, komisch, ernst - dieses Wechselbad wird erst zum Schluss fast gänzlich aufgehoben und durch Pathos und Drama ersetzt.

Wie gesagt, der Mix dürfte nicht funktionieren, doch "Once Upon a Time in a Battlefield" bietet über rund Minuten humorvolle, aufwändige und und brutale Unterhaltung. Nicht zu vergessen eben äusserst ungewöhnliche. Hwangsanbul; Hwang-San Beol Regie: Eines Tages treffen sie auf zwei Mönche und folgen ihnen in ihr Kloster.

Dort lebt sich vor allem Gilson gut ein. Er spielt tagein tagaus - doch noch immer bedrückt ihn die Abwesenheit seiner Mutter. Und Gami fühlt sich hilflos, weil sie ihm nicht das geben kann, was er will. Sie kann ihn nicht beschützen, wenn die bösen Buben der Nachbarschaft ihn quälen. Eines Tages macht sich Gilson mit dem Mönch auf eine kleine Wanderschaft und gerät mit ihm in einen Sturm.

Sie suchen in einer einsamen Hütte Zuflucht Seong präsentiert "Oseam" wie der Roman es tut als Märchen für Erwachsene. Zu Beginn ändert Seong jedoch einige Komponenten ab und dirchtet etwa einen Disney'esken Hund dazu, der die Story versüsslicht. Doch je mehr das Ende in Sicht kommt, desto düsterer wird der Film. Visuell ist er eine Pracht, sehr leicht und abgerundet gezeichnet, weniger dicht als japanische Anime, dafür organischer. Am ehesten vergleichbar mit dem Schaffen von Miyazakis Studio Ghibli - bloss technisch noch nicht ganz so versiert.

Die Geschichte ist melancholisch, aber doch hoffnungsvoll - bis eben zum Schluss. Ich habe erst gar nicht begriffen, was abgeht, doch als ich es realisierte, fühlte ich mich vor den Kopf gestossen. Wer nicht in ostasiatischer Religion verankert ist, sieht das Ende als Depro-Schluss sondergleichen an und ich denke, auch Kinder werden sich schwer damit abfinden können. Klar steckt das Prinzip Hoffnung drin sowie die Erfüllung einiger Träume der Kinder, doch der Schluss bleibt schwer zu schlucken, daran kann man wohl nicht rütteln.

Dennoch ist "Oseam" ein beeindruckendes Werk, das über 77 Minuten die Zuschauer bei der Stange zu halten vermag. Dort spricht niemand Englisch, wieso der Boss eines Tages beschliesst, jemanden in einen Englisch-Anfängerkurs zu schicken. Die Wahl fällt per Flaschendrehen auf Yeong-ju. Und so muss sie anrücken und bei der hübschen Catherine Angela Kelly Englisch büffeln. Dabei hat sich Yeong-ju längst selbst in den süssen Kerl verguckt. Die amüsante Komödie ist wohl der Inbegriff für eine Korea-Komödie , eine, die aber nicht nur Formeln zitiert, sondern auch köstlich unterhält.

Schon die Eröffnungscredits sind im Zeichentrickstil gehalten und bereiten auf das vor, was dann kommt. Die Grundidee der Koreaner, die verbissen Englisch lernen müssen, ist clever, denn das Land versinkt tatsächlich in einem Anglizierungswahn, der noch die wilderen Blüten treiben kann, als wir es hier im deutschsprachigen Raum schon kennen. Den Humor, den Kim aus den Ausspracheproblemen und dem Anbiedern an die amerikanische Kultur holt, kommt nie von oben herab.

Man lacht stattdessen mit den Charakteren. Unter ihnen sticht Yeong-ju heraus. Sie ist nicht die Hübscheste, aber einfach ein Wonneproppen.

Na-yeong Lee verkörpert sie erstklassig. In so vielen koreanischen Filmen muss man Akteure erleben, die Amerikaner oder sonstige Ausländer spielen, und direkt aus einer Bar rekrutiert scheinen.

Kelly kann wirklich spielen. Dazu spricht sie auch noch koreanisch und sieht schnucklig aus. So etwas wie der fleischgewordene Traum junger koreanischer Männer. Doch trotz einiger kleiner Ausrutscher widersteht "Pleae Teach Me English" sympathischerweise der Versuchung, vulgär zu werden. Stattdessen gibts Computerspiele mit den Akteuren als Figuren, Comic-Credits, Sprechblasen, lebendig werdende Label-Logos und sonstigen Schnickschnack, der die simple Handlung hübsch ausstaffiert. Alles in allem kommt der Streifen nicht an My Sassy Girl , bietet aber allen Fans von koreanischen Komödien einen weiteren Leckerbissen.

Wegen Spionage für den nordkoreanischen Feind kassiert er dazu noch die Todesstrafe. Im Februar wird die Strafe auf lebenslänglich geändert.

Zudem hat der Gefängnisaufseher Tae-shik Oh Seok-Hwan An die Weisung erhalten, alle politischen Gefangenen dazu zu bringen, einen Zettel zu unterschreiben, mit dem sie die Konvertierung vom Kommunismus zum Kapitalismus akzeptieren.

Trotz Folter weigert sich Kim. Sun-myung Kim sass von Oktober bis August im Gefänfnis, das sind 45 Jahre, womit der Koreaner den unsäglichen weltweiten Rekord für Haft und spätere Entlassung hält - jedenfalls von jenen Fällen, die man kennt.

Was war Kims Verbrechen? Als Kommunist in einem Land zu leben, in dem nach dem Krieg die anti-kommunistischen Gefühle so stark waren wie kaum sonst irgendwo. Die Freiheit, die er meinte, war jene, selber zu entscheiden. Der Film ist deswegen nicht primär Kommunisten- oder Nordkorea-freundlich, sondern zelebriert die Freiheit des menschlichen Geistes und sehtn sich nach der Widervereinigung der beiden Länder.

Die Häftlinge kommen in dem Streifen nicht unbedingt als Helden weg. Manche scheinen einfach nur stur. Und Nam, der als junger Mann konvertieren wollte, aber von seinen Genossen abgehalten wurde, und nun immer noch sitzt, ist schlicht eine tragische Figur. Die bewegendste Szene kommt denn auch nicht während dem Film, der zwar recht emotional ist, aber auch etwas distanziert, sondern kurz vor dem Abspann, als wir Bilder vom echten Kim sehen, der seine Mutter besucht.

Sie stirbt zwei Monate später. Das sind in der Tat emotionale Momente. Gespielt ist "The Road Taken" formidabel, die Musik ist superb. Doch so richtig ans Herz ist mir der Film dennoch nie gewachsen.

Mag sein, dass er zu distanziert wirkt und zu formelhaft. Nach dem Manchu-Krieg hat China Korea besetzt. Diese Unruhe nutzen die sogenannten "romantischen Killer" aus, eine Truppe halbdepperter Gauner und Schwertkämpfer, die sich für allerlei Jobs anheuern lassen. Dummerweise haben vier weibliche Geister darin Tränen gesammelt - bräuchten sie, um endlich ins Nirvana aufzusteigen. Natürlich sind sie sauer, doch die Geisterdame Hyang-gi Jae-yeong Jin steht den Männern bei, weshalb den vier Geistern nichts anderes übrig bleibt, als sich mit der Truppe zu verbünden.

Unterstützung haben die "romantischen Killer" auch dringend nötig, als der chinesische Adelige Ho-pyo versehentlich auf der Jagd Yo-Yis kleine Schwester Dal-rae tötet und nun Rache angesagt ist.

Doch der Film ist eine Komödie. Emotionale Momente stechen übermässig heraus, ebenso solche mit Gewalt und Erotik. Der Humor ist okay, ich hab doch sehr oft gelacht. Ausnahmen wie dämliche Piss- und Kacke-Gags seien mal ausgeblendet. Doch wenn mittendrin die kleine Dal-rae von einem Adeligen auf der Jagd versehentlich mit dem Pfeilbogen erschossen wird und Je-gyun Yun die Tat genüsslich dreimal aus verschiedenen Perspektiven zeigt, dann wirkt die Szene nicht integriert.

Klar ist sie für die Handlung elementar, aber das Hin- und Hergewackle im Ton reisst den Zuschauer aus den Ereignissen. Das Mischmasch ist aber eben Programm. So wird der Film nach etwa 30 Minuten durch eine Sequenz unterbrochen, die eine mittelalterliche Techno-Disco mit Pseudo-Modenschau zeigt - und saumässig heissen Girls.

Humor, Erotik, Action, Fantasy - das alles kommt dabei unter einen Hut. Aber bis auf den Humor ist nichts davon richtig ausgereift. Besonders die Fantasyhandlung um die vielen Geister ist eigentlich sehr albern.

Die Idee, dass depperte weltliche "Killer" die Tränen trinken, die die Geister zum Aufstieg ins Nirvana brauchen, ist inspiriert, doch daraus wird wenig gemacht. Wichtiger ist es dem Regisseur, die Geister-Damen in ihrer ganzen Pracht beim Baden oder in ihren kurzen weissen Kleidchen zu zeigen. Seine einzelnen Elemente sind cool, kribbelnd und humorvoll, doch aneinandergereiht ergeben sie eine Sketch-Parade ohne Sinn und mit noch weniger Verstand. Die End Credits, die nur noch lustig sind, sind das Kohärenteste am ganze Streifen.

Jeong-su Kangs Regiedebüt hat ein hippes Auftreten, ist mit bloss 86 Minuten selbstsicher kurz und stellt der Filmwelt eine süsse Debütantin vor, Jeong-an Chae. Aber "Run 2 U" fehlt die Essenz. Das alles richtet Kang lieblos an. Dazu ist die Story schlicht zu dünn. Auch auf die kurze Laufzeit ausgedehnt entwickelt sie keine Spannung, kein Interesse. Mehr Worte kann ich darüber nicht einmal verlieren - schliesslich gibts nicht völlig zu verreissen an dem Film.

Aber auch nix zu lieben. Bis auf die niedliche Jeong-an Chae. Seine Mutter hat ihm gesagt, bevor sie ins Koma fiel: Mit seiner naiven Freundin Su-ni Jeong-min Hwang beginnt Lee den Manager zu foltern, um ihn zur Enthüllung seines wahren, ausserirdischen Aussehens zu bringen.

Doch er kann noch so brutal sein, Byeong-gu wird nicht zum Alien. Derweil hat die Polizei eine Fährte aufgenommen. Was für ein unglaublicher Film. Jun-hwan Jeong, Drehbuchautor von The Phantom , mischt in seinem Geniestreich so virtuos die Genres, dass einem alle paar Minuten der Boden unter den Füssen weggezogen wird. Byeong-gu Lee ist wirklich ein kranker Kerl, doch schon bald wecheselt die Sympathie hin und her.

Unter anderem, wenn wir in Rückblenden erfahren, wie der Mann in seinem Leben geschunden wurde. Doch spinnt er wirklich?

Immer wieder baut Jeong Szenen ein, die uns glauben lassen, vielleicht sei an Lees paranoider Alien-Story etwas dran.

Dann verwirft man den Gedanken ebenso schnell wieder - doch es ist die Gewissheit, dass in diesem Film alles möglich ist, die einem bis zum faszinierenden Schluss in die Handlung hineinsaugt.

Dieses Spiel mit den Zuschauern beherrscht der Regisseur einfach fantastisch. Normalerweise gehen wilde Sprünge zwischen den Genres schief, doch bei "Save the Green Planet" funktioniert es, weil Jeong den Ton des Films konstant hält.

Konstant auf einer surrealen, angespannten und dennoch stets absurd komischen Ebene. Doch auch optisch ist der Film nicht immer gleichmässig. Die Cop-Szenen etwa sind ganz gewöhnlich, die Rückblenden fast dokumentarisch. Und einmal holt Kang zu einer gigantischen Rede aus, bei der Jeong Geschichtsstunde und Gesellschaftskritik zu einer genialen Montage zusammenführt, die selbst für eine höchst gelungene Hommage an " - A Space Odyssey" Platz hat.

Da war ich wirklich mal kurz einfach überwältigt. Wer eine Komödie erwartet, liegt aber doch arg daneben. Es hat komische Momente - einer der mir besonders geblieben ist, ist der, als Inspektor Chu von einem Bienenschwarm angegriffen wird, auf die Tiere schiesst und zwei einzelne herunterfallen. Doch nach diesem Lacher wird es sogleich extrem brutal - typisch für "Save the Green Planet".

Auch Lees Folterszenen sind deftig. Kang wird richtiggehend kaputt gemacht und gequält. Einmal werden Erinnerungen an "Misery" wach. Und auch das passt in den Film.

Letztenendes gibt es ja eben noch eine Liebesgeschichte zwischen Lee und Su-ni. Die ist reizend und mündet einmal im wunderbaren Einsatz von "Somewhere Over the Rainbow" - perfekt integriegrt. Und bei dem Song fragt man sich, wer eigentlich "over the rainbow" ist. Rätselt nur, ich gebe keine Tipps mehr. Und keine Angst, es gibt noch genug zu entdecken in diesem Panoptikum der Kuriositäten.

Einer der besten koreanischen Filme überhaupt und ein absolutes "Must see" für Freunde des schrägen Films! Sie wollen den Laden zum Laufen bringen, doch dazu brauchen sie eine Attraktion. Sie beschliessen, sich als richtige Barkeeper zu versuchen, die ihre flaschen akrobatisch herumwirbeln.

Ausbilden soll sie darum die hübsche Yun-hie Kim Seon-yeong Park. Bald schon sind alle wahre Flaschenwurf-Talente und San-hae verliebt sich in Yun-hie.

Sang-cheol wiederum verguckt sich in Kyeong-a Bo-eun Choi , das "irre" Mädchen, das sie mit der Bar mitgewonnen haben. Doch dunkle Wolken ziehen auf, da Yun-hie die Tochter des örtlichen Gangsterbosses ist und dieser von den Aktivitäten seines Kindes erfährt. Ein paar Versager trainieren hart, um auf der Bühne zu überzeugen.

Ach und dann läuft auch noch "Hot Stuff" zweimal. Gut, es sind nicht die grössten Parallelen - aber sie sind da. Bloss dass diese koreanische Komödie keine Sekunde an den britischen Kassenschlager herankommt. Dazu ist "Show Show Show" zu plump und einfach zu schematisch. Nichts an dem Film rechtfertigt in irgend einer Form eine Empfehlung, alles erschöpft sich in Mittelmässigkeiten und Albernheiten.

Ein paar interessante Dinge gibt es zu sehen, so etwa einige staatspolitische Rituale wie das Salutieren beim Einziehen der Flagge. Damals stand das Leben bockstill während die Hymne ertönte. Doch auch dergleichen ist letztendlich zu rar gesät, um die Komödie spannender, gewitzter oder unterhaltsamer zu machen. Jun-Sang Yu ist überragend blass, Seon-yeong Park immerhin sehr süss. Die restlichen Darsteller sind passabel, kommen aber nicht gross zum Zug. Nach Minuten ist die Chose vorbei und als Zuschauer kann man kaum auf ein befriedigendes Erlebnis zurückschauen.

Da gibts einfach zuviel Besseres. Er wird verhaftet und live am TV verhört, wo er verkündet, er sei geschickt worden, um Präsident Chung-hee Park zu töten. Der Süden reagiert sofort: In einem Lager werden sie zu Kampfmaschinen gedrillt. Der Kommandant Sung-kee Ahn umschreibt ihren Auftrag: Die Kehle des nordkoreanischen Führers Il-junk Kim aufschlitzen!

Die Einheit , von der niemand wissen darf, wird bis auf die Knochen gedrillt. Die Männer werden zu Superkriegern und entwickeln untereinander Respekt. Sie wollen die Mission. Doch als sie tatsächlich loslegen, kommt der Befehl von oben: Der Auftrag wird abgeblasen. Zu riskant im gegenwärtigen politischen Klima. Der Kommandant bekommt den Befehl, die Soldaten zu erschiessen - wenn er es nicht tut, würde die Armee kommen, und alle - Ausbildner und Soldaten - auslöschen.

Dadurch hatte er für seinen neusten Streich alles Geld zur Verfügung, das er benötigte. Und es zahlte sich aus: Sein Rekord von Doch "Silmido" ist den Erfolg eigentlich nicht wert. Es ist ein technisch überwältigender Film, keine Frage, doch inhaltlich ist er diffus, bisweilen gar reaktionär.

Zu Recht wird er oft mit "Dirty Dozen" verglichen, doch jener hielt sich aus der Politik raus und blieb deshalb zeitlos. Anschauen sollte man sich den Streifen dennoch, denn über Minuten wird er nie langweilig. Die Kameraführung ist blendend, die Actionchoreografie ist eindrücklich, die Schauspieler sind eine Wucht, der Soundtrack sieht man mal von einigen geklauten Tracks aus "The Rock" ab ist heroisch gut. Womit eben alle Probleme am Plot hängen bleiben. Der Anfang ist noch stark: Wie der nordkoreanische Agent Shin-jo Kim live am Fernsehen schrie, er sei geschickt worden, um den Hals von Präsident Chung-hee Park aufzuschlitzen, muss eine erhebliche Wirkung auf die Bevölkerung gehabt haben.

Und als der Commander denselben Satz sagt und meint, man müsse den Hals von Il-jung Kim aufschlitzen, ist die Dramatik etabliert. Die Ausbildungsszenen sind cool, doch man hat das alles schon gesehen. Auch, dass die Männer sich näherkommen und Freundschaften entwickeln.

Lediglich einmal, als bei einer harten Übung ein Mann brutal umkommt, sticht der Film aus üblichen Werken dieses Genres heraus. Und dann wirds eben bald problematisch. Als Zuschauer wusste ich nicht, wo meine Sympathien liegen sollen.

Mit verurteilten Mördern, die zu Kampfmaschinen gedrillt wurden und mit ihrer Mission wohl einen neuen Koreakrieg ausgelöst hätten? Mit einem Befehlshaber, der grauenhaft stur ist und nur heldenhaft scheint, weil die Bürokraten um ihn herum niederste Kreaturen sind? Mit Männern, die Frauen vergewaltigen und sich aus Pflichtbewusstsein die Köpfe einschlagen?

Ich weiss es nicht. Meine Sympathien lagen jedenfalls bei niemandem. Die aufgeblasene Macho- und Heldenmär wird hie und da schwer auszuhalten - vor allem, wenn man weiss, wie viel die Geschichte vom realen Ereignis abweicht: Die Dokumente über "Silmido" wurden erst vor kurzem entdeckt.

Viele der Männer waren normale niedere Arbeiter, ihre Identitäten wurden ausgelöscht und sie wurden brutalst gedrillt. Und auch ihr Ende war nicht halb so ehrenhaft wie jenes im Film. Das erzeugt ein ungutes Gefühl. Wieso nicht Diktator Park direkt angreifen wegen dieser unmenschlichen Aktion? Wieso nicht herausarbeiten, wie die Konsequenzen der er-Aktion gewesen wären? Daran ist "Silmido" aber nie interessiert. Es geht nur um Testosteron, um Action, um Männlichkeitsrituale.

In diesen Belangen ist "Silmido" eine Wucht. Aber das Hirn verdorrt dabei Nun hat Min-seo das Ding geerbt und will damit nach Seoul ziehen. Doch der Vater des Landmädchens verbietet es ihm strikt. Deshalb haut sie heimlich ab. Der brennt auch bereits sehnlichst darauf, sie ins Bett zu kriegen. Bloss welchen Trick muss er anwenden, um ihre konservative Landei-Schale zu brechen?

Reicht das als Kritik? Na gut, dann halt etwas mehr: Er ist witzig, aber albern. Sexy, aber doch verklemmt. Die Handlung gibt wenig her, die Kritik am Patriarchat und der Biederkeit der Landbevölkerung ist halbherzig und selbst die Moral kam mir doppeldeutig vor: Ist das jetzt ein Macho-Spruch oder eine feministische Erklärung?

Darüber sind sich selbst die Filmemacher nie ganz einig. Die sind absolut unnötig und ruinieren den eigentlich amüsanten Grundton. Er ist vielmehr so belanglos , dass er eine schlechte Wertung bekommt. Ein Film eben über Frauen, die die Spinnweben in der Vagina beklagen. Ein Film, bei dem ein Besoffener die Kotze einer Restauranbesucherin isst. Ein Film, in dem Klarsichtfolie als Kondom herhalten muss.

Ein Film, in dem alle Männer nach sechs Sekunden abzuspritzen scheinen. Na also, hätte doch gereicht. Momentan lebt sie mit dem etwas zerstreuten Jeong-jun Beom-su Lee zusammen, mit dem sie sich ständig streitet.

Bis ihn Na-nan als Lüstling bloss stellt und dafür rausgeworfen wird. Wie auch die Zuschauerzahlen belegen "Singles" schaffte es in die Top , ist der Film von Chil-in Kwon einer der gelungeneren des Genres.

Sicherlich kein Meisterwerk, aber verspielt und doch lebensnah. Gut gespielt und doch etwas überdreht. Ein sehr gelungener Mix. Insbesondere Frauen dürften auf das Werk ansprechen. Nicht, weil es ein klassisches "Chick Flick" ist, sondern eher, weil sanfter Feminismus und eine ungewöhnlich Männer-lose Auflösung angeboten werden. Wie sich Na-nan gegen die Avancen ihres Bosses wehrt, ist witzig und politisch gefärbt.

Wie sexy Dong-mi gespielt von Sexysmbol Jeong-hwa Eom sich die Freiheit nimmt, Männer auszusuchen und fallen zu lassen, ist ebenso emanzipatorisch und fast so witzig.

Doch letztendlich sind die beiden Hauptcharaktere einfach moderne Frauen. Ein bisschen unsicher noch, was sie mit dem Leben und der in ihrem Land noch nicht so gewaltig lange währenden Geschlechterfreiheit anfangen sollen - aber das Beste aus ihrer Situation machen und dabei stets zusammenhalten.

Die besagte Auflösung, die eigentlich keine ist, sondern bestenfalls als Übergangslösung verkauft wird, ist erfrischend anders und für konservative Menschen wohl schwer nachzuvollziehen. Mit hat sie gefallen. Kann ich vom ganzen Film sagen. Er wird mir wohl kaum gross in Erinnerung bleiben, aber in den knapp zwei Stunden habe ich micht gut unterhalten. In einigen Jahren könnte sie sogar gänzlich erblinden. Für sie wäre der Verlust des Augenlichts die grösste Katastrophe.

Aber um sie herum scheint niemand die Tragweite dieser Entwicklung zu sehen. Das Regiedebüt des ehemaligen Regieassistenten Kyung-hee Park hat einen bewegenden zentralen Charakter. Wie die junge Frau langsam ihr Augenlicht verliert, ist bedrückend. Die filmische Atmosphäre und die Lethargie einiger der Charaktere unterstreicht dieses traurige Schicksal noch.

Doch ich sags mal so: Man muss ihn auch in eine richtige Geschichte tun, in eine taugliche Inszenierung. Park hat lediglich vier Episoden gedreht, von denen jede langweiliger ist als die vorhergehende.

Tiefgang wird durch lange Einstellungen, weinende Menschen und wortlose Kommunikation suggeriert. Doch nie macht es klick, nie kommt man den Personen wirklich nahe oder leidet mit ihnen so sehr mit, wie die Ausgangslage eigentlich erlauben würde.

Der Schluss ist besonders schwach. Park gehen die Ideen aus, weshalb er den Film einfach ausblenden lässt. Er ist gut gespielt und hat wie erwähnt eine tragische Hauptfigur. Aber "A Smile" zeugt eben auch vom Tunnelblick seines Regisseurs. Von der Besessenheit, einen Film zu machen, der etwas bedeutet, der nicht nur leichte Kost ist. Und darin ist er masslos gescheitert, denn ein langweiliger Film kann nie ein bedeutender Film sein. Bevor man nämlich seine Bedeutung erkennt, ist man eingeschlafen oder hat das Interesse verloren Die findet sie eines Tages ausgerechnet in einem Buch, das sie für ihren Vater ausleihen muss.

Darin steht eine Botschaft von einem Mann. Sie geht den Hinweisen nach, die der anonyme Mann in mehreren Büchern versteckt hat. Sie trifft sich mit ihm, die zwei verlieben sich. Doch ist er wirlklich der heimliche Verehrer? Aber da diese beiden Adjektive auf fast alle koreanischen Liebesfilme zutreffen, muss ich wohl doch noch etwas ins Detail gehen. Sie ist mit nur rund 90 Minuten auch recht kurz. Es gibt ein paar poetische Momente, in denen Hyeon-jaes Gedaknken mit Bildern verschmelzen oder sie in einem Bühnenstück erscheint, doch ansonsten ist der Film geradlinig, schnörkellos und Tiefgangs-frei.

Viel wird euch nicht in Erinnerung bleiben. Das heisst aber nicht, dass er das Anschauen nicht wert ist! Ist er sehr wohl. Vorausgesetzt, man hat die besseren Romanzen aus Korea z. Da stirbt sein Vater und hinterlässt seinem Sohn einen "Abschieds"-Scherz: Seon-guk ist empört, dass dieses scheinbar dumme und vulgäre Wesen in seinen vier Wänden haust. Doch er ist auch angezogen von der Lebensfreude der jungen Frau.

Seon-guk ist hin und weg. Bis er erfährt, dass die Geschichte von Hwa-jeong stammt Freunde koreanischer Komödien können sich auf jeden Fall amüsieren.

Zum einen die Originalität. Man ahnt, wie der Plot verläuft, man weiss, wie er ausgeht. Das ist bei romantischen Komödien eigentlich keine Katastrophe, aber bei "Spring Breeze" gibt es zu wenige Momente, die einen in Staunen versetzen. Und wenn es sie gibt, dann finden diese in Sequenzen statt, die nicht zum Hauptplot gehören.

Das bringt mich zum zweiten Problem: Und braucht es wirklich den Subplot, in dem Seong-guks Assistent beichtet, dass er schwul ist? Es sind alles Szenen, die für sich alleine noch witzig sind, aber im grösseren Kontext nicht gebraucht werden. Sie existieren lediglich, um der Haupthandlung mehr Frabe zu geben.

Um sie in die typisch skurril-sympathische Welt einer koreanischen Komödie einzubauen. Doch das schaffen andere Filme bedeutend besser. Seung-woo Kim und Jeong-eun Kim harmonieren bestens. Seine Arroganz und ihre Lebensfreude kollidieren denn auch bei jeder Gelegenheit und sorgen für Pointen. Doch auch die sind nicht gerade neu. So bleibt es bei einem charmanten, schnell vergessenen Filmvergnügen. Bloss eines muss ich Regisseur Hang-jun Kang noch ans Herz legen: Für ein paar Sekunden ist diese wunderschöne Frau zu sehen und jeder Mann dürfte am Bildschirm dahinschmelzen.

Und dann ist sie schon wieder weg und kehrt nie mehr zurück. Wieso spielt sie nicht länger? Gebt ihr eine Hauptrolle! Er bildet einen Buben Jong-ho Kim aus, der nicht von seiner Seite weicht. Der Alte meint, er solle sie befreien. Wenn ein Tier tot sei, falle das auf ihn zurück. Fisch und Schlange sind tot, der Kleine weint. Der junge Mönch verliebt sich in sie und die beiden haben mehrfach Sex.

Als der Alte dies entdeckt, weist er das Mädchen weg. Der junge Mönch folgt ihr Viele Jahre später kommt der junge Mönch Young-min Kim zurück. Er hat seine Frau ermordet. Zwei Cops entdecken ihn und wollen ihn mitnehmen, aber der alte Mönch will ihn noch bis zum Morgen behalten. Er zeichnet Sätze aus dem Pranjaparpamitasutra auf den Boden, der jüngere Mönch muss alles nachschnitzen. So wird seine Seele gereinigt. Er findet inneren Frieden Winter: Der alte Mönch ist tot, er hat sich selbst rituell verbrannt, als seine Zeit gekommen ist.

Nachts kommt eine Frau Ji-a Park vorbei und liefert einen neugeborenen Buben ab Ich weiss, er wird dafür mehr Lob bekommen, als für jeden anderen, aber für gestandene Kim-Fans ist er eine kleine Enttäuschung. Nicht ganz so tragisch wie Kitanos Debakel mit dem masslos überschätzten Schlaftablette Dolls , aber die Probleme liegen auf der selben Linie: Anbiederung ans internationale Arthaus-Publikum.

Das sag ich als Filmgeek und Kim-Fan. Die meisten anderen Kritiker werden euch garantiert vom Gegenteil überzeugen. In Kims bisherigen Filmen geriet diese Ballance immer ins Schwanken. Die Poesie wurde gerade durch das Übermass an Gewalt verstärkt. Die plötzlichen Schock-Momente wirken deshalb stärker als so mancher Splatter. Sie wollen verstehen, was geschehen ist, um es bewerten zu können. Viele Fragen sind mehr oder weniger geklärt, bleibt die entscheidende: Sollen Sie sich trennen oder die Beziehung fortführen?

Nun wird bedeutsam, welche Art der Affäre Ihr Partner hatte, wie lange sie dauerte und was das für Sie bedeutet. Allmählich gewinnen positive Gefühle die Oberhand. Emotional können Sie sich wieder öffnen, Sie erleben tollen Sex und können endlich an einen guten Ausgang glauben. Diese Hoffnung macht verletzlich und kann trügerisch sein.

Das Schlimmste ist überstanden, denken Sie, und wollen zurück zum alten Beziehungsalltag. Aber den gibt es so nicht mehr.

Die vertrauten Muster funktionieren nicht mehr, das Vertrauen ist noch nicht ganz wiederhergestellt. Die Affäre wirft noch immer einen Schatten auf Ihre Beziehung. Jetzt kann sich wieder Hoffnungslosigkeit einstellen. Sie zweifeln daran, dass aus der Untreue etwas Gutes erwächst. Aber gerade jetzt besteht die Chance, die Probleme in Ihrer Beziehung nachhaltig anzugehen und auch den Ursachen für die Affäre auf die Spur zu kommen.

Sie sind ruhiger und schauen zuversichtlich in eine gemeinsame Zukunft. Es bleibt ein Rest Unsicherheit: Wie kann ich sicher sein, dass so etwas nicht wieder passiert? Paartherapie nach dem Seitensprung: Wenn diese 7 Bewältigungsphasen trotzdem nicht helfen sollten, um den Schmerz des Vertrauensbruches zu lindern, und Sie die Beziehung nicht aufgeben wollen ist es ratsam, die Hilfe von einem Paartherapeuten in Anspruch zu nehmen.

Eheberatung kann Ihnen helfen die akuten Probleme zu lindern und zu klären, welche Perspektiven Ihre Partnerschaft hat. Bereits jeder fünfte Seitenspringer sucht online nach diskreten Bettbekanntschaften, zum Beispiel über Seitensprung-Portale. Auf Platz drei landet der Bekanntenkreis 17 Prozent. Die meisten Affären sind alles andere als ein One-Night-Stand, sondern 50 Prozent dauern mehr als ein Jahr wovon sieben Prozent sogar mehr als fünf und vier Prozent mehr als zehn Jahre.

In Hamburg wird drei Mal häufiger fremdgegangen als in anderen deutschen Landeshauptstädten. Nach der Hansestadt gehen die meisten Menschen in Düsseldorf fremd, auf Platz drei landet die bayerische Landeshauptstadt München.

Sexuelle Unzufriedenheit ist einer der Hauptgründe für Untreue. Die wenigsten Betrogenen 11 Prozent trennen sich nach einem Seitensprung sofort von ihrem Partner. Die Sommermonate liegen bei Fremdgängern hoch im Kurs. Ja, meint der renommierte Paartherapeut Ulrich Clement: Man könne die Affäre des Partners als Wecker, als Aufwachsignal für eine eingeschlafene Beziehung sehen und das schmerzliche Ereignis als Auftakt für positive Veränderungen nehmen.

Durchschnittlich 7 von 10 gebundenen Deutschen flirten um den eigenen Marktwert zu checken. Sollte beim Flirten der absolute Traumpartner dabei sein, würde jeder dritte Mann und jede vierte Frau in Langzeitbeziehungen den Partner verlassen. Nur jeder Dritte möchte mit der schonungslosen Ehrlichkeit konfrontiert werden.

Die Mehrheit 52 Prozent ist sich sicher, von einem bedeutungslosen Einmal-Ausrutscher nicht erfahren zu wollen. Ja, vier von zehn Deutschen könnten sich vorstellen, ihren Partner gegen Geld für eine Liebesnacht zu verleihen. Drei von vier Deutschen reichen bereits Lust auf fremde Haut? Themen, die uns aktuell bewegen. Casual Dating Sex ohne Liebe. Diese 3 Anbieter können besonders überzeugen. Leseempfehlungen zu Partnerschaft und Untreue. Psychologen, Paartherapeuten und Buchautoren im Interview.

Philosoph Professor Franz Josef Wetz. Unser meist genutzter Vergleich. Vielleicht, weil wir seit fast einem Jahrzehnt Deutschlands marktführender Seitensprung-Ratgeber sind? Oder weil Sie bei uns einen jederzeit top aktuellen und zuverlässigen Vergleich der besten Seitensprung-Portale erhalten?

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Warum haben bereits mehr als Lesen Sie alles zu Fremdgehen und Affären. Wir halten uns an die Fakten — hier sind 13 an der Zahl: Sie behaupten, ihren Partner immer noch zu lieben. Charakter, Hormone oder doch Gene — was forciert Fremdgehen? Wissenschaftler haben festgestellt, dass Narzissten öfter untreu werden Charakter , Frauen während ihres Eisprungs empfänglicher für Seitensprünge sind Hormone und Menschen mit einer bestimmten Gen-Konstellation häufig mehr als einmal fremdgehen.

Paartherapeut Wolfgang Krüger ist sicher: Die meisten Seitensprünge ereignen sich dann, wenn es in der Partnerschaft nicht mehr stimmt. Unsere Umfrage bestätigt einen oft desolaten Beziehungsalltag: Fast die Hälfte der Paare redet kaum mehr. Männer gehen oft fremd, weil sie mangelndes Selbstbewusstsein kompensieren und ihr Ego aufbauen wollen, oder im entscheidenden Moment einer Versuchung einfach nicht widerstehen können. Frauen gehen oft fremd, weil ihr Partner ihnen keine Aufmerksamkeit mehr schenkt und sie sich ungeliebt fühlen, oder weil sie sich verliebt haben.

Alkohol ist selten Auslöser fürs Fremdgehen. Guter Sex schützt nicht vor dem Seitensprung: Jede vierte Frau und jeder vierte Mann ist aufgeschlossen für eine neue Bett- Erfahrung — obwohl sie oder er in der Beziehung sexuell zufrieden ist.

Und bereits jeder Fünfte sucht online nach diskreten Seitensprung-Kontakten, z. Die meisten Affären sind alles andere als ein One-Night-Stand. Offensichtlich machen warme Temperaturen und Feiertagszoff anfälliger für einen Seitensprung. Monogamie ist nicht der Schlüssel zum Beziehungsglück — wer mehrere Menschen zugleich liebt, kann ebenso glücklich werden, belegt eine amerikanische Studie: In der waren die Antworten der Menschen, die fremdgingen, fast deckungsgleich mit denen der Monogamisten.

Fremdgehen bedeutet nicht das Ende einer Beziehung: Diese 6 Hinweise sollten Sie ernstnehmen: Ihr Partner ist plötzlich ständig euphorisch, strahlt dauernd und hat verdächtig gute Laune. Kurz darauf ist er mies drauf, genervt, fahrig. Temporär gibt es Zuwendung, Liebesbekenntnisse und besondere Geschenke.

Er nimmt Sie manchmal kaum wahr, und ist einen Moment später überaus aufmerksam, checkt den Terminkalender, will wissen, wann Sie wo sein werden. Geschäftsreisen, Geschäftsessen, Geschäftsmeetings häufen sich. Überstunden, Besprechungen, Tagungen und Treffen mit Arbeitskollegen ebenso. Abends weggehen wird zur Gewohnheit, Verabredungen mit auch ganz neuen, Ihnen unbekannten Freunden nehmen zu.

Auch Dinge, die sonst schnell erledigt waren, dauern nun wesentlich länger, wie mal eben zum Einkaufen fahren. Erröten und Blickkontakt meiden sind Indizien für Unaufrichtigkeit, Wegdrehen oder nach-oben-rechts-Schauen beim Reden können Verschleierungstaktik sein. Fantasievolle Erklärungen für merkwürdige Abwesenheiten auch. Je flüssiger die Rechtfertigungen kommen und je abstruser sie sind, umso fragwürdiger sind sie.

Konfrontieren Sie ihn mit Ihrem Untreueverdacht, beschuldigt er Sie, selbst fremdzugehen. Er fängt oft aus dem Nichts Streit an und geht dann. Neue Hobbys, neue Essgewohnheiten, der Musikgeschmack ändert sich. Anderes Auftreten in Gesprächen, die Interessen haben sich binnen kurzer Zeit geändert, neue Hobbys tauchen auf. Körperhygiene bekommt einen anderen Stellenwert, aus Duschmuffel wird Duschfanatiker, die Parfummarke wird gewechselt und schicke Unterwäsche gekauft. Der Verlauf der Handytelefonate ist stets gelöscht, das Handy liegt nicht mehr frei zugänglich herum, sondern wird strikt bewacht.

Das Internet wird exzessiv auch nachts genutzt, wobei die Aktivitäten vor anderen abgeschirmt werden. Chroniken sind immer gelöscht, Passwörter neu vergeben. Zum Telefonieren zieht Ihr Partner sich immer zurück, flüstert viel oder bricht Gespräche eilig ab, wenn Sie den Raum betreten.

Ihr Partner hat neue Techniken in seinem Erotikrepertoire, stöhnt Ihnen ganz entgegen seiner bisherigen Gewohnheit schmutzige Sätzchen ins Ohr und ist mit einem Mal erstaunlich offen für neue Stellungen oder Sexspielchen. Nie war der Seitensprung so leicht wie heute Seid Männer und Frauen Beziehungen haben, gehen sie fremd. Sie brauchen nur einen Computer oder ein Smartphone, ein paar Häkchen bei den sexuellen Wünschen, ein paar Euro für die Kontaktanbahnung, und schon startet die lustvolle Entdeckungsreise Unter selbstgewähltem Pseudonym entscheiden Sie selbst, wie viel Sie über sich preisgeben.

Seitensprung-Portale haben die Untreue nicht erfunden. Sie schaffen nur eine neue, offenere Seitensprungkultur und bringen Menschen zusammen, die Sehnsüchte in einem diskreten und geschützten Rahmen ausleben möchten. Für viele Menschen ist das ein ehrliches und faires Angebot, für welches es eine dementsprechende Nachfrage gibt.

Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, ob er diesen Weg gehen möchte oder nicht. Welchen Typ Mensch finde ich auf Seitensprung-Portalen? Menschen, die in einer festen Beziehung sind, sich aber Sex mit anderen Partnern wünschen Singles, die nach Sex ohne Bindungsabsichten suchen Menschen, die sich nach neuen sexuellen Erfahrungen sehnen Menschen, die zu wenig oder unbefriedigenden Sex mit ihrem Partner haben Menschen, die ihr Selbstwertgefühl aufbessern wollen Menschen, die neugierig und abenteuerlustig sind Menschen, die nach etwas suchen, von dem sie selbst noch nicht wissen, was es ist Keine reine Männersache: Warum auch Frauen nach Seitensprung-Kontakten suchen Ein Liebhaber sorgt dafür, dass es ihnen rundum gut geht — körperlich und seelisch Sie werden wieder begehrt, fühlen sich attraktiv und weiblich Sie entdecken mehr und andere Formen der Erotik für ihr Liebesleben Verschüttet geglaubte Gefühle leben wieder auf: Romantik, Herzklopfen und Adrenalinschübe allein beim verbotenen Gedanken an den Seitensprung Die Geheimhaltung sorgt für einen aufregenden erotischen Kick Frauen erkennen die Chance, sich wie ausgewechselt zu fühlen: Sie entdecken einen anderen Menschen, teilen besondere Erlebnisse mit ihm und entdecken unverhofft neue Dimensionen der Leidenschaft Die Gewissensfrage — wie kann man damit umgehen?

Weil alle treu sind, bedeutet das nicht, dass es auch für Sie gut und richtig ist. Ein Seitensprung kann beweisen, dass man sich selbst treu bleibt, indem man eigene sexuelle Bedürfnisse nicht unterdrückt. Sex und Liebe sind nicht zwangsläufig das Gleiche. Wer das trennen kann, erlebt beides intensiv. Sätze, die wir in der Praxis oft gehört haben: Das bin ich mir selbst wert, dass ich das mache.

Ich nehme meinem Partner ja durch den Seitensprung nichts weg. Das Leben ist zu kurz, um auf erotische Abenteuer zu verzichten.

Improvisationsabend

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